20.01.05
12:05
Die fast 20 Jurys der Berlinale. Wer krönt wen?
Es gibt unabhängige Jurys und andere Jurys, die von der Berlinale berufen wurden (vor allem die des Hauptwettbewerbs.)
Unabhängig ist eine Jury, deren Mitglieder nicht von der Berlinale selber berufen werden. Neben dem sehr öffentlichkeitswirksamen Wettbewerbspreisen dem goldenen und Silbernen Bären, gibt es eine Vielzahl von unabhängigen Jurys, die im Rahmen der Berlinale Preise vergeben. Dementsprechend vergeben die unabhängigen Jurys ihre Preise nach sehr unterschiedlichen Kriterien. Im Folgenden werden alle Preise kurz dokumentiert.
Die Unabhängigen:
Preise der Ökumenischen Jury
Seit 1992 sind die internationalen Filmorganisationen der evangelischen und der katholischen Kirchen - Interfilm und Signis - durch eine aus sechs Mitgliedern bestehende gemeinsame ökumenische Jury vertreten. Die Jury vergibt ihren Hauptpreis für einen Film aus dem Wettbewerb, sowie je einen mit 2.500 Euro dotierten Preis für einen Film aus der Sektion Panorama und aus dem Programm des Forums. Die Jury ehrt mit den Preisen Filmschaffende, die in ihren Filmen ein menschliches Verhalten oder Zeugnis zum Ausdruck bringen, das mit dem Evangelium in Einklang steht, oder die es in ihren Filmen schaffen, die Zuschauer für spirituelle, menschliche und soziale Werte zu sensibilisieren. Jurymitglieder 2005 sind: Thomas Kroll (Jurypräsident), Clotilde Lee (Korea), Charles Martig (Schweiz), Johanna Haberer (Deutschland), Dina Iordanova (Schottland), Gordon Matties (Kanada).
Preise der FIPRESCI-Jurys
Die Jurys der „Fédération Internationale de la Presse Cinématographique“, des internationalen Verbands der Filmkritik, sichten Filme aus dem Programm des Wettbewerbs und in den Sektionen Panorama und Forum. Pro Sektion wird ein Preis für den besten Film vergeben. Die Mitglieder der diesjährigen FIPRESCI- Jurys sind: Andrei Plakhov (Jurypräsident, Russland), Dubravka Lakic (Serbien-Montenegro), Leonardo Garcia Tsao (Mexiko) für den Wettbewerb; Ruth Pombo (Spanien), Ninos Feneck Mikelides (Griechenland), Angelika Kettelhack (Deutschland) für das Panorama; Pamela Bienzóbas (Chile), Cristina Piccino (Italien), Helmut Merker (Deutschland) für das Forum.
LVT - Manfred-Salzgeber-Filmpreis
Der Preis ist nach dem langjährigen Leiter des Panorama und Mitgestalter des Festivals, Manfred Salzgeber, benannt. Die Jury besteht aus drei Mitgliedern und vergibt einen Preis an einen innovativen Spielfilm des offiziellen Programms. Der Preisträgerfilm darf noch keinen Verleih in mehr als einem europäischen Land haben. Mit dem Preis verbunden ist eine von der Untertitelungsfirma Laser Vidéo Titrages (LVT) gestiftete Untertitelung des Films in bis zu drei verschiedene Sprachen. Die diesjährige Jury sind: Marieanne Bergmann (Deutschland), Andrea Weiss (USA), Giampolo Marzi (Italien).
Dialogue en Perspective
Initiiert wurde der Preis „Dialogue en perspective“ vom französischen Fernsehsender TV 5 zusammen mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und den Internationalen Filmfestspielen Berlin. Der Preis geht an einen herausragenden Beitrag in der Sektion Perspektive Deutsches Kino. Die Jury besteht aus vier französischen, drei deutschen Mitgliedern und einem Jurypräsidenten. Die diesjährige Jurypräsidentin ist die Regisseurin Nina Grosse. Ziel des Preises ist es, aktuelles deutsches Kino einem jungen französischen Publikum nahe zu bringen. Der Gewinner-Film wird beim Festival des deutschen Films in Paris vorgestellt.
Preis der Gilde Deutscher Filmkunsttheater
Die Jury der „Gilde deutscher Filmkunsttheater“ setzt sich aus drei Juroren zusammen, die Kinobetreiber und Mitglieder der Gilde sind. Die diesjährige Jury setzt sich zusammen aus Adrian Kutter, Thomas Engel und Michael Spiegel. Sie vergibt ihren Preis an einen Film des Berlinale-Wettbewerbs
Preise der CICAE
Für die Confédération Internationale des Cinémas D´Art et Essai (C.I.C.A.E.), den Internationalen Verband der Filmkunsttheater, sind zwei Jurys auf der Berlinale tätig: eine vergibt einen Preis an einen Film des Panoramas, eine kürt einen Film des Forums.
Prix UIP Berlin
Eine Initiative von UIP (United International Pictures) und der Europäischen Filmakademie in Kooperation mit der Berlinale. Der Preis wird von der Internationalen Kurzfilmjury vergeben und zwar an einen europäischen Kurzfilm aus den Programmen des Wettbewerbs und des Panoramas. Der Gewinnerfilm ist automatisch für den Europäischen Filmpreis nominiert.
Friedensfilmpreis
Die Jury besteht aus neun Mitgliedern, die Filme aus allen Sektionen sichten. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der „Initiative Friedensfilmpreis“ in Verbindung mit den „Ärzten zur Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW) und der Heinrich-Böll-Stiftung gestiftet. Darüber hinaus kann die Friedensfilmpreis-Jury lobende Erwähnungen aussprechen.
Teddy-Awards
Die Teddy-Awards gehen an Filme, die in einem schwul-lesbischen Kontext stehen. Die neun Mitglieder der internationalen Jury werden zum großen Teil aus dem Kreis schwul-lesbischer Filmschaffender und FestivalmacherInnen gewählt. Sie sichten Filme aller Festivalsektionen. Aus einer von der Jury festgelegten Auswahl von Filmen wird ein mit je 3.000 Euro dotierter Teddy an einen Spielfilm, einen Kurzfilm und einen Dokumentarfilm vergeben. Präsident der diesjährigen Jury wird Michael Kutza sein, der Leiter des internationalen Filmfestivals in Chicago.
Wolfgang-Staudte-Preis
Der Preis wird von einer dreiköpfigen Jury an einen Film des Forums verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Preis ist benannt nach dem deutschen Nachkriegsregisseur und Drehbuchautor Wolfgang Staudte. Die diesjährigen Jurymitglieder sind: Fujioka Asako (Japan), Angela Schanelec (Deutschland), Teboho Mahlatsi (Südafrika).
Caligari-Filmpreis
Die aus vier Mitgliedern bestehende Jury vergibt den Caligari-Filmpreis an einen Film des Forums. Der Preis wird vom „Bundesverband kommunale Filmarbeit“ , der Zeitschrift „film-dienst“ sowie dem TV-Sender 3sat gestiftet. Er ist mit 4.000 Euro dotiert, wobei die eine Hälfte an den Regisseur des Films geht, die andere den Verleih fördert. Der Preis wird 2005 zum 20. Mal vergeben. Die Mitglieder der diesjährigen Caligari-Jury sind: Margarete Wach, Hans-Joachim Fetzer, Volker Kufahl, Jörg Marsilius
NETPAC-Preis
Das „Network for the Promotion of Asian Cinema“ (NETPAC) ist ein Zusammenschluß von Festivalorganisatoren und Filmkritikern, die sich die Förderung des asiatischen Films zum Ziel gesetzt haben. Die aus drei Mitgliedern bestehende Jury sichtet asiatische Filme im Programm des Forums.
Don Quijote-Preis der FICC
Die 1947 gegründete „Fédération Internationale de Cine-Clubs“ (FICC/IFFS) ist die internationale Dachorganisation der Filmklubs. Der von der FICC-Jury mit dem Don Quijote-Preis ausgezeichnete Film wird in den Katalog des „Film Distribution Network“ der FICC aufgenommen. Das Distributionsnetzwerk stärkt die internationale Verbreitung der Preisträgerfilme.
Amnesty International Filmpreis
Die deutsche Sektion von „amnesty international“ verleiht auf der Berlinale 2005 erstmalig den Amnesty International Filmpreis, der bereits auf anderen internationalen Filmfestivals vergeben wird. Die Jurymitglieder sind die Schauspielerin Nina Hoss, der Filmproduzent Christoph Friedel und die Medienreferentin von amnesty international, Brita Lax. Die Jury sichtet Filme der Sektionen Wettbewerb, Panorama und Forum und richtet dabei ein besonderes Augenmerk auf Dokumentationen. Ziel des Preises ist es, die Aufmerksamkeit von Fachbesuchern und breitem Publikum auf das Thema Menschenrechte zu lenken und Filmemacher dazu zu ermutigen, sich dieses Themas verstärkt anzunehmen.
Femina-Film-Preis
Der Verband der Filmarbeiterinnen e.V. vergibt jährlich den Femina-Film-Preis, 2005 erstmals auf der Berlinale. Der Preis wird verliehen für "hervorragende künstlerische Leistungen einer Technikerin" in einem deutschsprachigen Spielfilm, und zwar im Bereich Ausstattung, Kamera, Kostüm, Musik oder Schnitt. Ziel des Preises ist, die Bedeutung der künstlerischen Arbeit der mitwirkenden Frauen für das Gesamtresultat eines Filmes hervorzuheben. Die Jury des mit 5.000 Euro dotierten Preises besteht aus drei im Filmbereich tätigen Frauen. In 2005 sind dies Anina Diener, Ula Stöckl und Franziska Heller.
"Europa Cinemas"-Preis
Das Label „Europa Cinemas“ wurde auf dem Filmfestival in Cannes 2003 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel der Initiative ist die Förderung europäischer Filme, ihres Verleihs und ihrer Wahrnehmung beim Publikum und in den Medien. Es wird jeweils ein europäischer Film der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes und seit 2004 auch der Venice Days in Venedig mit dem Label durch eine Jury von 5 Mitglieds-Kinobetreibern ausgezeichnet. In 2005 wird diese Auszeichnung zum ersten Mal auf der Berlinale vergeben, und zwar an einen europäischen Film des Panoramas. Die Jurymitglieder sind: Ian Wild (GB), Tibor Biro (Ungarn), Antonio Llorens Sanchis (Spanien), Petra Klemann (Deutschland), Dietmar Zingle (Österreich).
Die offiziellen Berlinale Jurys
Der Hauptwettbewerb der Berlinale
Die Internationale Jury vergibt die Hauptpreise des Festivals: die Goldenen und Silbernen Bären,
den Alfred-Bauer-Preis an den besten Erstlingsfilm, respektive einen Film, der „neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet“ und den „Blauen Engel“ für den besten europäischen Film, der mit 25.000 Euro der höchstdotierte Preis der Berlinale ist und von AGICOA gestiftet wird.
Die Internationale Jury sichtet für ihre Entscheidungen ausschließlich Filme des Wettbewerbs.
Die mindestens sieben Mitglieder der Jury werden vom Direktor der Berlinale ernannt und eingeladen. Die Jury setzt sich zusammen aus prominenten Filmschaffenden verschiedenster Provenienz: Regisseuren, Schauspielern und Produzenten, aber auch Vertretern anderer Festivals und der Filmwirtschaft. In die Jury kann nur berufen werden, wer in keiner Weise an der Entstehung oder Verwertung eines Wettbewerbfilms beteiligt ist.
Der Jurypräsident führt den Vorsitz über die Beratungen und genießt bei den Entscheidungen doppeltes Stimmrecht. Die JurypräsidentInnen der vergangenen Jahre waren Mira Nair, Atom Egoyan und Frances McDormand.
Kurzfilm-Preise
Die Internationale Kurzfilmjury verleiht gleich mehrere Preise in den Sektionen Wettbewerb und Panorama, darunter den Goldenen Bären für den besten Kurzfilm im Wettbewerb und den Panorama Kurzfilmpreis. Den Gläsernen Bär für den besten Kurzfilm des Kinderfilmfests vergibt die Kinderjury. Die elf Jury-Mitglieder im Alter von 11 bis 14 Jahren werden auf Empfehlung der Leitung des Kinderfilmfestes berufen. Jedes Jahr bietet das Kinderfilmfest seinem jungen Publikum die Möglichkeit, sich mittels eines Fragebogens zu den Filmen zu äußern. Aus den Hunderten von Teilnehmern dieser Aktion werden von den Mitarbeitern des Kinderfilmfestes die kommenden Jurymitglieder ermittelt. Wer in seinen Kommentaren Sehschärfe und Urteilskraft beweist, hat gute Chancen, im folgenden Jahr über die Vergabe der Gläsernen Bären mit zu entscheiden.
Die Jugendjury
Im vergangenen Jahr wurde das Kinderfilmfest um den Wettbewerb 14plus erweitert. Unter diesem Titel werden Filme präsentiert, die sich vor allem an ein jugendliches Publikum richten. Eine fünfköpfige Jugendjury vergibt den Gläsernen Bär an den besten Film dieses Wettbewerbs. Die Mitglieder der Jugendjury werden auf dem gleichen Wege ermittelt, wie ihre Kollegen in der Kinderjury.
Kinderjury
Die Internationale Jury des Kinderfilmfestes entscheidet über die Vergabe des „Großen Preises des Deutschen Kinderhilfswerkes“ an den besten Spielfilm, sowie den „Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes“ an den besten Kurzfilm. Die Preise sind mit 7.500 Euro bzw. 2.500 Euro dotiert. Die Jury besteht aus fünf internationalen Persönlichkeiten, die sich für das Kinderfilmgenre engagieren, in der Regel FilmemacherInnen, SchauspielerInnen und MitarbeiterInnen internationaler Kinder- und Jugendfilmfestivals. Sie werden von der Leitung des Kinderfilmfestes benannt und vom Direktor der Berlinale eingeladen.
Autor: christian 20.01.05 12:05 | Kommentare (0)
11:58
Die Kinos und Kinosääle der Berlinale::Ort&Geschichte
Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Säle: 2; Platzkapazität: 76 und 234
Leinwandgröße: 10 qm und 32 qm
Beide Säle verfügen über Rollstuhlstellplätze.
U- und S-Bahn Potsdamer Platz
Das Arsenal ist das Stammhaus der „Deutschen Kinemathek“ und während der Berlinale die Hauptspielstätte für das Internationale Forum des Jungen Films. Im Jahr 1999 bezog das Arsenal gemeinsam mit der "Deutschen Kinemathek", dem "Deutschen Filmmuseum" und der "Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin“ (dffb) das „Filmhaus“ am Potsdamer Platz,
Berlinale Palast
Am Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin
Säle: 1
Platzkapazität: 1600
Leinwandgröße: 17,6 m x 8,0 m
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich
U-/S-Bahn Potsdamer Platz, Bus 148, 200, 248
Der Berlinale Palast am Potsdamer Platz ist eigentlich ein Musical Theater. Hier haben alle Filme des Wettbewerbs ihre feierliche Premiere. Auch die Eröffnungsfeier und die Vergabe der offiziellen Preise finden im Berlinale Palast statt.
CinemaxX
Potsdamer Str 5 / Eingang Voxstraße
10785 Berlin
Säle:19; Platzkapazität: 48 bis 603
Leinwandbreite: 6,50 m bis 22 m
Rollstuhlstellplätze in allen Sälen
U-/S-Bahn Potsdamer Platz, Bus 148, 200, 248
Das Cinemaxx am Potsdamer Platz ist seit dem Jahr 2000 die Hauptspielstätte der Berlinale. In den 19 Sälen des Hauses werden von früh bis spät in die Nacht Filme aller Sektionen gezeigt. Das Cinemaxx ist im Zuge der Neubebauung des Potsdamer Platzes entstanden und wurde 1998 eröffnet. Neben mehreren Snack-Bars beherbergt das Haus auch die Maxx-Bar, von der aus Knut Elstermann seine allabendliche Berlinale-Talkshow auf Radio Eins moderiert.
Cinestar im Sony-Center
Potsdamer Straße 4
10785 Berlin
Säle: 8; Platzkapazität: 142 bis 419
Leinwandgröße:: 52 qm bis 131 qm
Rollstuhlstellplätze: in allen Sälen
U-/S-Bahn Potsdamer Platz, Bus 148, 200, 248
Das Cinestar im Sony-Center am Potsdamer Platz liegt im gleichen Komplex wie das Arsenal (siehe oben) verfügt über 8 Säle, in denen Filme des Panoramas, des Forums, der Retrospektive/Hommage und des Sonderprogramms gezeigt werden. Nach dem gegenüber liegenden Cinemaxx ist das Cinestar die zweitwichtigste Spielstätte der Berlinale. lich ist.
Neu dazugekommen 2005:
Colosseum
Schönhauser Allee 123
10437 Berlin
Säle: 10 (Berlinale: 1); Sitzplätze: 525
Leinwandgröße: 6,5 x 15,2 m
Das Kino ist rollstuhlzugänglich.
U2, S41, S42, S8, S85 Schönhauser Allee, Tram M1
Mitte der Zwanziger Jahre wurden die Architekten Max Bischoff und Fritz Wilms damit beauftragt, die alte Wagenhalle der „Großen Berliner Pferdeeisenbahn AG“ an der Schönhauser Allee in ein Kino zu verwandeln. Das Colosseum eröffnete am 12. September 1924 und war der erste Filmpalast im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg im Nordosten Berlins. 1930 übernahm die Ufa Thaterbetriebs GmbH das Colosseum. In den fünfziger Jahren wurde das Haus zunächst als Interimsspielstätte für das Metropol-Theater genutzt, bevor es 1957 von Karl-August Borchardt umgebaut wurde, um fortan als DEFA-Premierenkino zu fungieren. In seiner heutigen Form als Multiplex wird das Colosseum nach erneuten umfangreichen Umbauarbeiten seit 1997 betrieben. Die Berlinale bespielt das Haus 2005 zum ersten Mal. Im großen Saal werden Filme der Sektionen Panorama, Perspektive Deutsches Kino, Kinderfilmfest und Forum gezeigt.
Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a
10623 Berlin
Säle: 1; Platzkapazität: 784 Plätze
Leinwandgröße: 100 qm
Der Kinosaal ist nicht rollstuhlzugänglich.
U- und S-Bahn Zoologischer Garten
Der Delphi-Filmpalast am Zoo – kurz: das Delphi - wird seit den Anfangsjahren von der Berlinale bespielt und ist seit 1981 neben dem Arsenal die Hauptspielstätte für das Forum-Programm. Der Bau entstand unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg auf den Trümmern eines ehemaligen Tanzpalastes. Schon 1949 eröffnete der Kinobetreiber Walter Jonigkeit den Delphi-Filmpalast als das damals größte und eleganteste Premierenkino der Stadt.
Filmpalast Berlin
Kurfürstendamm 225
10719 Berlin
Säle: 1; Platzkapazität: 463
Leinwandbreite: 13,20 m x 5,80 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich, nicht jedoch die Toiletten.
U-Bahn Kurfürstendamm, S-Bahn Zoologischer Garten
Als die Berlinale noch ihren Hauptsitz in der Budapester Straße in der West-City hatte, gehörte der Filmpalast am Kurfürstendamm zu den vornehmsten und wichtigsten Spielstätten des Festivals. Von seinem eleganten Charme hat das Kino nichts eingebüßt, noch immer ist es mit seinem Art Deco Interieur eines der schönsten Filmtheater Berlins. Während der Berlinale ist es jetzt die Spielstätte für das Berlinale Special.
Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstraße 1-5
10407 Berlin
Säle: 5 (Berlinale 1)
Platzkapazität: 325
Leinwandgröße: 11 m x 4,70 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich
Tram 2,3,4,5,6,8 Bus 140, 200, 348
Das Filmtheater am Friedrichshain ist mit 5 Sälen das größte Programmkino Berlins. Der große Saal dient während der Berlinale als Hauptspielstätte für das Kinderfilmfest. Das Gebäude besteht bereits seit Mitte der Zwanziger Jahre und wurde in seiner wechselhaften Geschichte auch meistens als Kino betrieben. 1995 wurde das FaF aufwendig renoviert.
Kino International
Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin
Säle: 1, Pätze: 551
Leinwandgröße: 14 m x 6 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich.
U-Bahn Schillingstraße, S-Bahn Alexanderplatz
Viele Berliner halten das International für das schönste Kino der Stadt. Von 1961 bis 1964 erbaut gehört es heute zu den eindrucksvollsten Gebäuden der „DDR-Moderne“. Ein klassisches Lichtspieltheater mit großzügigem Foyer, beidseitigen Treppenaufgängen, bequemer Bestuhlung, aufwändiger Vertäfelung und einem Paillettenvorhang vor der Leinwand atmet das International noch immer die Atmosphäre jener Zeit, als es das repräsentative Prunkstück einer optimistischen DDR-Kultur war. 6 Meter hohe Fenster von der Decke bis zum Boden bieten einen gigantischen Blick auf die 8 spurige Karl-Marx Allee und den gegenüberliegenden Club WMF im Cafe Moskau.Während der Berlinale werden hier Wiederholungen von Wettbewerb- und Panorama-Filmen gezeigt. Einige ausgewählte Panorama-Filme haben im International auch ihre Premiere.
Filmkunsthaus Babylon
Rosa-Luxemburg-Straße 30
10178 Berlin
Säle: 2 (Berlinale nur 1)
Platzkapazität: 467 Plätze
Leinwandgröße: 52 bis 131 qm. Der Saal verfügt über mehrere Rollstuhlstellplätze.
Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahn Rosa-Luxemburg-Platz, Bus 340
Das Filmkunsthaus Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz ist die geschichtsträchtigste Spielstätte der Berlinale. Es ist Teil eines mittlerweile denkmalgeschützten Gebäudekomplexes, der Ende der 20er Jahre nach Entwürfen von Hans Poelzig im Stil der Neuen Sachlichkeit gebaut wurde. Ursprünglich als Stummfilmtheater mit Orchestergraben und Kino-Orgel konzipiert, wurde es bereits nach wenigen Jahren auf das Tonfilmzeitalter umgerüstet. Im Krieg nur leicht beschädigt war das Babylon ab 1948 das Premierenkino der DEFA und später- nach dem Bau der Kinos "International" und "Kosmos" auf der Karl-Marx-Allee - das Programmkino der DDR. Während der Berlinale ist es eine Spielstätte für die Retrospektive und die Hommage.
Urania
An der Urania 17
10787 Berlin-Schöneberg
Säle: 2 (Berlinale: 1)
Platzkapazität: 866
Leinwandgröße: 12m x 6m
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich
U1/2/15 Wittenbergplatz, Bus 119, 129, 146, 187, 219
Als Veranstaltungsort gibt es die Urania seit 1888. Für den Film in Deutschland ist sie eine wichtige historische Adresse, einst wurden hier die ersten bewegten Bilder gezeigt. Bis zum Umzug der Berlinale 2000 zum Potsdamer Platz war der markante Gebäudekomplex der Hauptspielort des Kinderfilmfests der Berlinale und beherbergte auch das Programmsegment zum Neuen Deutschen Film. Heute ist die Urania u.a. Nachspielort der Filme des Wettbewerbs.
Das Zeughauskino
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Säle: 1
Platzkapazität: 160; 4 Rollstuhlplätze
Leinwandgröße: 9,30 m x 3,80 m
S-Bahn Hackescher Markt, U-Bahn Französische Straße
Bus 100, 157, 200 und 348
Das Zeughaus-Kino befindet sich im „Deutschen Historischen Museum“ am Rande der Museumsinsel in Berlins historischer Mitte. Nach der umfassenden Renovierung eröffnete das Kino im Jahr 2001 wieder den regelmäßigen Spielbetrieb. Der Kinosaal des Zeughauses steht unter Denkmalschutz und ist seit 2004 eine Spielstätte der Retrospektive und der Reihe Selling Democracy.
Zoo Palast
Hardenbergstraße 29a
10623 Berlin
Säle während der Berlinale: 2
Platzkapazität: 1070 und 438
Leinwandgröße: 144 qm/82 qm
Rollstuhlzugänglich ist nur der große Saal. U-/S-Bahn Zoologischer Garten
Jahrzehntelang war der Zoo-Palast das Herzstück der Berlinale. Bis 1999 blieb der Zoo-Palast das Zuhause der Berlinale und das Premierenkino für die Filme des Wettbewerbs. Seit dem Umzug des Festivals an den Potsdamer Platz im Jahr 2000 bespielt die Berlinale den großen Saal und das Atelier-Kino im Zoo-Palast mit Premieren des Panorama und des Kinderfilmfests.
Autor: christian 20.01.05 11:58 | Kommentare (0)
11:47
Berlinale-Retrospektive 2005: „Production Design + Film“
Ob verschwenderisch ausgestattete Sets oder zurückhaltend und schlicht gestaltete Räume – Production Design bestimmt den Look und die Atmosphäre eines Films.
Die Retrospektive der 55. Internationalen Filmfestspiele Berlin (10.–20.02.2005) widmet sich unter dem Titel „Schauplätze – Drehorte – Spielräume. Production Design + Film“ dem Metier des Production Designs.
Production Designer trugen viel bei zur Stimmung und Geschichte eines Films. Die Ausstattung kann gesellschaftliche Verhältnisse zum Ausdruck bringen oder das Rätselhafte und Bedrohliche einer Handlung akzentuieren. Die Retrospektive der Berlinale 2005 ist gegliedert in fünf thematische Bereiche, die verschiedene Aspekte der Wirkungsweise von Production Design zeigen. Die Filmreihe umfasst 45 internationale Filme aus den vergangenen 65 Jahren. Dabei wird den stilbildenden Filmen Stanley Kubricks ein besonderer Platz eingeräumt.
1. Die Rubrik „Interiors“ widmet sich Innenwelten und privaten Räumen. Diese hat zum Beispiel Rolf Zehetbauer für Rainer Werner Fassbinders Film "Die Sehnsucht der Veronika Voss" (BRD, 1981/82) eindringlich in Szene gesetzt. Und Richard Sylbert gelingt es, mit der Gestaltung des Interieurs in Mike Nichols’ Film "Who’s Afraid of Virginia Woolf?" ( Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, USA, 1966) die inneren Konflikte des Paars in Räume zu übersetzen.
2. Unter der Überschrift „Transit“ werden Filme gezeigt, in denen der filmische Raum zur Metapher wird: Der Production Designer P.A. Lundgren gestaltete in Ingmar Bergmans Film "Tystnaden" (Schweden, 1962/63) durchlässige Räume. "2001: A Space Odyssey" (Großbritannien/USA, 1965–68) wurden für Stanley Kubrick bahnbrechenden Raumschiffdesigns entworfen, die sogar die NASA beienflussten.
3. Der Abschnitt „Macht“ zeigt unter anderem Gattaca ( USA, 1997) von Andrew Niccol. Totalitäre Strukturen werden in Architektur und Design des Films gespiegelt.
4. Der Zwischen-Raum von Realität und Illusion wird im Bereich „Bühne“ sichtbar. Für "E la nave va" (Italien/Frankreich, 1983) wurde ein artifizielles Meer aus riesigen Plastikplanen kreiert, weil Federico Fellini in seinem Film kein „echtes Meer“ haben wollte.
5. Die Rubrik „Labyrinth“ versammelt Filme, die ein Wechselspiel von Erzähl- und Raumstruktur zeigen. Endlose Flure und verwirrende Raumabfolgen werden zum Irrgarten. So zum Beispiel in Stanley Kubricks Film The Shining (Großbritannien/USA, 1978–80),
Im Filmmuseum Berlin gibt es begleitende Vorträge und Diskussionen. Außerdem wird dort vom 10. Februar bis zum 19. Juni 2005 die Ausstellung „Bewegte Räume“ gezeigt. Das Deutsche Filmmuseum Frankfurt am Main präsentiert vom 19. Januar bis zum 11. April 2005 im Martin-Gropius-Bau die Ausstellung „Stanley Kubrick“. Zusätzliche Synergien ergeben sich mit dem
Autor: christian 20.01.05 11:47 | Kommentare (0)
11:46
20. Jubiläum Panorama::Ausstellungen&Fotografien
Zum 20. Jubiläum des Panoramas in diesem Jahr wird es in Zusammenarbeit mit K44 eine multimediale Ausstellungsinstallation in der HomeBase Panorama Lounge am Potsdamer Platz geben. Für diesen Rückblick öffnet das Panorama zum ersten Mal sein reiches Archiv: Ausgewählte Filmstills aus über 1200 Panorama-Filmen und Bilder vom Festival zeigen einen Querschnitt durch die Geschichte der Sektion.
Daneben erinnert eine Fotogalerie an Menschen, die das Panorama maßgeblich geprägt haben und an Panorama-Entdeckungen wie Pedro Almodóvar, Ang Lee, Gus Van Sant, Oskar Roehler, Chantal Akerman oder Kim Ki - duk, die hier ihre internationale Karriere starteten. Dem Festival langjährig verbundene Fotografinnen und Fotografen stellen bislang unveröffentlichtes Bildmaterial zur Verfügung. Eine Auswahl davon wird in einem die Ausstellung begleitenden Katalog präsentiert.
Autor: christian 20.01.05 11:46 | Kommentare (0)
11:43
Auszeichnungen/Preise im Panorama
Im Rahmen des Panorama werden mehrere Auszeichnungen verschiedener Unabhängiger Jurys vergeben. Dazu gehören der „Teddy Award“, der renommierte schwul-lesbische Filmpreis, der seinen Anfang im Panorama nahm, und der LVT-Manfred Salzgeber-Preis, der 1999 erstmals vergeben wurde und an den Gründer und Gestalter der Sektion erinnert.
Die FIPRESCI-Jury vergibt einen ihrer Preise im Panorama, und auch der einzige Publikumspreis der Berlinale wird im Panorama verliehen.
Die Kurzfilme der Sektion stellen sich gemeinsam mit denen des Wettbewerbs dem Votum der Internationalen Kurzfilmjury, die aus dem Panorama hervorgegangen ist und die mit dem UIP-Preis auch gleichzeitig eine Nominierung für den europäischen Filmpreis ausspricht.
Autor: christian 20.01.05 11:43 | Kommentare (0)
11:39
Das Programm im Panorama. Wer war schon mal da?
Das Panorama Hauptprogramm präsentiert etwa 18 Spielfilme: eine internationale Auswahl von Produktionen, die das Potenzial haben, ein breites Arthouse-Publikum anzusprechen. So gehörten z.B. Sue von Amos Kollek, Solas von Benito Zambrano, Walk on Water von Eytan Fox’ und Berlin is in Germany von Hannes Stöhr zu den Publikumslieblingen der letzten Jahre.
Panorama Dokumente bietet einen Blick auf zehn bis fünfzehn der interessantesten Dokumentarfilme aus aller Welt. André Hellers und Othmar Schmiderers Im toten Winkel: Hitlers Sekretärin lief 2002 im Dokumente-Programm und gewann den Panorama-Publikumspreis. Dass im vergangenen Jahr mit Andres Veiels Langzeitbeobachtung Die Spielwütigen erneut ein Dokumentarfilm den Publikumspreis gewann, belegt die wachsende Bedeutung des Genres.
Im Panorama Special werden große unabhängige Produktionen, sowie Filme der US-amerikanischen Major Studios präsentiert. Die Auswahl umfasst etwa 18 Titel. Brassed Off, Fucking Amål, Owning Mahony, Wolfsburg – das Panorama Special ist oft das Sprungbrett für eine breitere Rezeption.
Die Panorama-Kurzfilme werden in Programm-Kollektionen präsentiert. Die Auswahl der 20 bis 25 Filme und auch die Publikumsgespräche nach den Vorführungen sind für junge Regisseure oft der erste Auftritt auf internationalem Parkett.
Autor: christian 20.01.05 11:39 | Kommentare (0)
11:37
Panorama. Welche Art Filme werden gezeigt
Im Programm des Panorama werden neue Filme renommierter Regisseure und Regisseurinnen neben Debütfilmen und spannenden Neu-Entdeckungen präsentiert. Die Filmauswahl versucht den Spagat zwischen künstlerischen Visionen und kommerziellen Interessen.
Vom Kurzfilm über den Spielfilm bis hin zum abendfüllenden Dokumentarfilm läuft hier alles. Traditionell ist das so genannte Autorenkino stark vertreten. Das Programm lässt Länder- und Themenschwerpunkte zu.
Alle Filme im Panorama laufen entweder als Weltpremieren oder Europapremieren außerhalb ihres Ursprungslandes.
Autor: christian 20.01.05 11:37 | Kommentare (0)
11:32
Forum. Welche Art Filme werden gezeigt
Das Internationale Forum des Jungen Films – kurz Forum – gilt als die risikofreudigste Sektion des Berlinale-Programms. Avantgarde, Experiment, Essay, Langzeitbeobachtungen, politische Reportagen und noch unbekannte Kinematographien: im Forum begegnet einem auch unkonventionelle und ungewohnte Filme. Das Forum setzt einen Schwerpunkt auf junge Filmemacher, ansonsten sind die formalen Beschränkungen bei der Filmauswahl gering, die Freiheiten dagegen groß. Alle Formate sind willkommen - Dokumentar- und Spielfilme kommen gleichermaßen.
Anfangs noch als eine Gegenveranstaltung zur Berlinale konzipiert, wurde das Forum 1970 als ein Parallelfestival an die Berlinale angegliedert und damit eine Neuausrichtung des Festivals in die Wege geleitet. Mittlerweile ist das Internationale Forum des Jungen Films ein fester Bestandteil des Berlinale-Programms und prägt maßgeblich das differenzierte Profil des Festivals.
Offizielle Preise werden im Forum nicht vergeben. In den Anfangsjahren der Sektion stand dahinter die explizite Absicht, sich vom kompetitiven Gestus des Wettbewerbs abzugrenzen. Mehrere der unabhängigen Jurys vergeben jedoch auch Preise im Rahmen des Forums.
Das Forum hat auch eine eigene Internetseite: www.fdk-berlin.de/forum.
Autor: christian 20.01.05 11:32 | Kommentare (0)
11:29
Perspektive deutsches Kino. Welche Art Filme werden gezeigt
Für das Programm werden etwa zwölf Filme des jüngsten Jahrgangs ausgewählt. Um das Spektrum möglichst offen zu halten und auch Abschlussarbeiten der Filmhochschulen zu integrieren, gibt es kaum formale Beschränkungen, weshalb abendfüllende Spiel- und Dokumentarfilmen neben mittellangen und experimentellen Arbeiten laufen.
Seit 2004 wird in der Sektion der vom französischen Fernsehsender TV 5 gestiftete Preis "Dialogue en Perspective" verliehen. Er soll die Attraktivität des deutschen Kinos für ein junges französisches Publikum fördern. Eine Jury - bestehend aus vier französischen, drei deutschen Mitgliedern und einem Jurypräsidenten - ermittelt den Gewinner-Film, der beim Festival des deutschen Films in Paris vorgestellt wird.
Autor: christian 20.01.05 11:29 | Kommentare (0)
11:15
Die Sektionen der Berlinale - Wer zeigt Was?
Das Filmprogramm der Berlinale gliedert sich in sechs Sektionen: den Wettbewerb, das Panorama, das Internationale Forum des Jungen Films, das Kinderfilmfest, die Perspektive Deutsches Kino und die Retrospektive. Jede Sektion ist für die Filmauswahl selbst verantwortlich.
Vielfalt und Fokussierung in den Sektionen
Im Wettbewerb wird großes internationales Kino gezeigt, internationale, oft mit Stars besetzte Großproduktionen. Im Wettbewerb ist der Glamourfaktor am höchsten, hier liegt der berühmte rote Teppich.
Im Panorama liegt der Schwerpunkt auf Independent- und Arthouse-Kino, also Filme etwas ab der Hauptstrasse, die im Haupt-Wettbewerb mündet.
Die Perspektive Deutsches Kino interessiert sich für die thematischen und ästhetischen Tendenzen im einheimischen Filmschaffen und stellt einem internationalen Publikum das jeweils Neueste aus der deutschen Filmlandschaft vor.
Das Internationale Forum des Jungen Films laufen viele Filme, die es ausser auf Festivals aufgrund von Vermarktungs- und Einnahmemöglichkeiten durch Verleih meist nicht mehr im Kino zu sehen gibt. Etwas für die echten Cineasten und solche, die es werden wollen.
In der Retrospektive werden Klassiker (wieder)entdeckt. Auf der Berlinale 2004 hat die Retrospektive „New Hollywood“ mit Filmen wie Der Pate, oder Easy Rider ua. und dem Besuch der guten alten Leinwandhelden, fast dem eigentlichen Wettbewerb den Rang abgelaufen.
Die Hommage ist in der Regel einer großen Schauspielpersönlichkeit gewidmet und präsentiert dren Lebenswerk präsentiert.
Das Kinderfilmfest zeigt frisches Kino für ein junges Publikum. Eine Auswahl unter dem Titel 14plus richtet sich dabei gezielt an Jugendliche und Heranwachsende.
Sonderprogramme wie die Marshall-Film-Reihe kommen regelmäßig durch gezielte, thematische Kooperationen zustande und ergänzen das Programm mit eigenen Akzenten, erproben neues Terrain und schaffen zeitgeschichtliche Bezüge.
Autor: christian 20.01.05 11:15 | Kommentare (0)