Filmfest München: Pedro Almodóvar

amlovdovar auf der bühne des deutschen theaters. er legt die hand auf sein herz berührt von dem publikumsapplaus

Als Pedro Almodóvar im Deutschen Theater die Bühne betrat, wurde er vom Publikum mit großer Begeisterung empfangen. Am Ende des Gesprächs erhoben sich die Zuschauerinnen und Zuschauer zu lang anhaltenden Standing Ovations. Almodóvar wirkte sichtlich bewegt.
Schon in ihrer Begrüßung machte die Moderatorin deutlich, welche Bedeutung der Besuch des spanischen Regisseurs für das Festival hatte. Es sei eine große Ehre, ihn in München begrüßen zu dürfen, und man habe lange versucht, ihn für das Filmfest zu gewinnen.

Im Gespräch sprach Almodóvar vor allem über seine Arbeitsweise und darüber, wie persönliche Erfahrungen in seine Filme einfließen. Natürlich schöpfe er aus dem eigenen Leben, erklärte er. Gleichzeitig sehe er aber eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die ihn inspirierten. Auch wenn Figuren oder Situationen autobiografische Bezüge hätten, versuche er stets, andere nicht bloßzustellen oder zu verletzen.

Anwesend war auch sein Bruder Agustín Almodóvar, mit dem er seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet und nahezu alle seine Filme produziert

Zum Abschluss verriet Almodóvar noch, dass ihm sein kurzer Aufenthalt in München sehr gefallen habe. Obwohl er nur einen Tag in der Stadt verbracht habe, könne er sich gut vorstellen, München eines Tages als Schauplatz eines Films zu nutzen.

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