DOK.fest München 2026

Bild vom Festivaleröffnung Saal Deutsches Theater München 2025
Eröffnung 2025 im Deutschen Theater (c) DOK.fest München / Ronny Heine

Das 41. DOK.fest München ist am Mittwoch vor rund 1.500 Gästen im vollbesetzten Deutschen Theater eröffnet worden. Zum Auftakt feierte der hybride Dokumentarfilm INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR von Regina Schilling seine Weltpremiere. Das Publikum reagierte mit langem Applaus.

Der Film verbindet dokumentarische Elemente, Archivmaterial, Interviews, improvisierte Spielszenen und Texte Ingeborg Bachmanns. Sandra Hüller nähert sich darin der österreichischen Autorin an einem imaginären Tag und zeichnet zentrale Stationen ihres Lebens – von der Kindheit in Kärnten über den literarischen Durchbruch in der Gruppe 47 bis zu Bachmanns letzten Tagen in Rom.

Mit der Eröffnung begann zugleich das erste DOK.fest unter der Leitung von Adele Kohout, die zuvor seit 2016 stellvertretende Festivalleiterin war.

Vom 6. bis 18. Mai zeigt das DOK.fest München insgesamt 106 Filme aus 49 Ländern. Ergänzend findet vom 14. bis 17. Mai zum zweiten Mal das DOK.fest Augsburg mit acht Festivalfilmen statt. Rund 80 Prozent der Filme sind außerdem vom 11. bis 25. Mai deutschlandweit online und barrierefrei abrufbar.

Ein besonderes Screening ist in der JVA München geplant: Dort präsentiert Regisseur Philipp Schaeffer seinen Film HAUS 4, der junge Insassen einer Berliner Jugendstrafanstalt begleitet. Die Veranstaltung soll einen Diskursraum außerhalb klassischer Kinosäle schaffen und kulturelle Teilhabe fördern.

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