Berlinale 2026: Lost...and FOUND!

Foto von Wasserflasche

Jedes Jahr vergesse ich eigentlich irgendetwas in einem Berlinale-Kino: Ich trauerte bereits um Lieblingsmützen, Schals und so einiges mehr. Nun habe ich zum ERSTEN Mal etwas wiederbekommen und kann mein Glück kaum fassen. Ich glaube dabei nicht an Zufall. Das muss mit der neuen Festivaldirektorin Tricia Tuttle zu tun haben, denn mir sind auch andere Dinge aufgefallen.

  • Bei den Pressekonferenzen erläutert der Master of Ceremony vor Beginn klar und deutlich, was OK ist (Fotos mit dem Handy – früher ein großes Tabu) und was nicht OK ist (dabei aufzustehen und den Kameraleuten die Sicht zu versperren).
  • Eine Kollegin wiederum war sehr angetan, wie zugewandt Tricia Turtle im Pressezentrum gleich am Morgen die Sicherheitsleute begrüßt hat.
  • Die Presseleute holen sich dies Jahr im Winterwind des zugigen Kellers im Berlinale-Palast nicht mehr den Tod, sondern dürfen in einem gut gewärmten und großzügigen Raum im Atrium Tower ihre Elogen schreiben.

Meine Trinkflasche wartete am Ende gut geschützt in einem verschlossenen Schrank an der Berlinale-Kasse im CinemaxX mit einem Post-it, auf dem der Ort dokumentiert war, wo wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Mein Herz hat die Berlinale mit dieser kleinen Episode einmal mehr gewonnen.

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