SOMETIMES WE SIT AND THINK... von Julian Pörksen

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Peter ist 50. Er ist gesund und macht einen zufriedenen und ausgeglichenen Eindruck. Peter hat einen Plan gefasst: Er möchte seine restlichen Lebensjahre in einem Alten- und Pflegeheim verbringen. Aus dieser Prämisse hat Autor und Regisseur Julian Pörksen mit SOMETIMES WE SIT AND THINK AND SOMETIMES WE JUST SIT einen gut halbstündigen Film gemacht, der nicht nur komisch ist, sondern auch sehr aufschlussreich. Denn alle, mit denen Peter zu tun hat – sein Sohn, der Pfleger, die Leiterin des Altenheims und der Arzt, sind sich einig: Das Heim ist kein guter Ort zum Leben – jedenfalls nicht für einen Menschen, dem es so gut geht wie Peter.

Peter setzt sich durch, er hat das Geld und den Willen im Altersheim zu leben. Er möchte allein sein, zieht auch oft die Vorhänge zu. Schnell richtet sich Peter ganz komfortabel in einer Routine ein, auch wenn ihn der Pfleger nicht versteht und der Arzt ihn immer wieder dazu bringen will, zu offenbaren, was ihm denn „wirklich fehlt“. Peters Sohn reagiert erst mit Unverständnis und dann mit Wut. Die einzige, die sich darüber freut, dass Peter da ist, ist die alte, schon etwas wunderliche Frau Drusse, die im Zimmer nebenan wohnt. Doch es hilft nichts: Alle anderen können nicht damit leben, dass Peter im Heim so zufrieden ist. Eine Lösung muss her.

Kommentare ( 1 )

Klasse simpler kurzer Film. Sehr amüsant!

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Titel

Orignaltitel

Sometimes we sit and think, and sometimes we just sit

Credits

Regisseur

Julian Pörksen

Schauspieler

Ursula Geyer-Hopfe

Andreas Keller

Peter René Lüdicke

Eike Weinreich

Drehbuch

Kamera

Jander Voigt

Land

Flagge DeutschlandDeutschland

Jahr

2011

Dauer

32 min.

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