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<title>::festivalblog::Berlinale 2010</title>
<link>http://www.festivalblog.com/</link>
<description>Unabhängige Onlineberichterstattung von internationalen Filmfestivals: Rezensionen, Interviews, Pressekonferenzen und Gossip.</description>
<copyright>Copyright 2010</copyright>
<lastBuildDate>Wed, 03 Mar 2010 08:04:27 +0100</lastBuildDate>
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<title>Berlinale Gewinner verhaftet!</title>
<description><![CDATA[<p>Einer der renormiertesten Regisseure Irans, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jafar_Panahi">Jafar Panahi</a>, wurde dieser Tage mit seiner Familie und Gästen seines Hauses verhaftet. Die Anreise zur Berlinale 2010, wo er als Gewinner eines Silbernen Bären 2006 für seinen Film <a href="http://www.festivalblog.com/archives/berlinale_2006/sektionen/der_wettbewerb/">Offside</a> an einer Podiumsdiskussion teilnehmen sollte, war ihm bereits verboten worden. </p>

<p>Die iranische Diktatur weiß sehr genau, wen sie aus dem Spiel nehmen muss, um die Zensur im Land zu verschärfen, denn Panahi hat in sämtlichen seiner Filme gesellschaftliche Themen angesprochen - und das nicht metaphorisch oder hochsymbolisch wie sonst häufig im Kino Irans, sondern klar, verständlich und eindeutig: In "The Circle" (für den er 2000 den Goldenen Löwen in Venedig erhielt) ging es um die Befreiung der iranischen Frau aus dem Geschlechterturm, in den sie von Gesetzen und gesellschaftlichen Normen des Landes gesperrt ist, in dem Berlinale Sieger-Film "Offside" um die Absurdität der Geschlechtertrennung am Beispiel des Fußballs und in "Crimson Gold" von 2003 um die katastrophale Lage der ärmeren Schichten Irans - die allerdings in ihrer Mehrheit 2005 nicht im Sinne von Regisseur Panahi die Reformer, sondern Mahmud Ahmadinedschad wählten.</p>

<p>Nun hat man ihn mit 18 anderen Gästen einer Versammlung in seinem Haus verhaftet und sein Aufenthalt ist noch unbekannt.</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/03/berlinale_gewin.php5</link>
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<category></category>
<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:04:27 +0100</pubDate>
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<title>Bären 2010</title>
<description><![CDATA[<h2>Goldener Bär für den besten Film</h2>

<p><img alt="winner_bal_2010.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2010/winner_bal_2010.jpg" width="405" height="277" /></p>

<p><a href="http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/bal_honig_von_s.php5">Bal</a> von Semih Kaplanoglu</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/baren_2010.php5</link>
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<category>Wettbewerb</category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 18:19:51 +0100</pubDate>
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<title>„Bal – Honig“ von Semih Kaplanoglu</title>
<description><![CDATA[<p><img src='/images/berlinale_2010/entry/858_1.jpg' width="405" height="270"/></p>

<p>Wenn es einen Preis für den poetischsten Film des Wettbewerbs gäbe, dann müsste ihn eindeutig (Stand: heute) „Bal - Honig“ des türkischen Filmemachers Semih Kaplanoglu bekommen. Der Film entführt uns in eine andere Welt, irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit, in der das Rauschen der Blätter, das Knacken eines Astes oder die Spiegelung des Mondes in einem Wassereimer Ereignisse sind, die uns genauso in den Bann ziehen, wie die heißeste Actionszene in einem Thriller. Ein kleiner Junge namens Yusuf ist hier die Hauptfigur – und aus seiner Perspektive verfolgen wir staunend, wie schrecklich und wunderbar zugleich die Welt sein kann, wenn man sechs Jahre alt ist, Angst davor hat, vor der Klasse laut vorzulesen, in einem Holzhaus mitten in einem Wald mit riesigen Bäumen lebt, und wenn man einen Vater hat, der auf diese riesigen Bäume klettert, um dort den wertvollen schwarzen Honig zu finden.</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/bal_honig_von_s.php5</link>
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<category>Wettbewerb</category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 16:08:53 +0100</pubDate>
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<title>Knapp verpasst: The Tree of Life von Terrence Malick</title>
<description><![CDATA[<p>Zu <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/the_thin_red_li_1.php5">The Thin Red Line</a> gab der Kurator der der Geburtstags-Retrospektive David Thomson nicht nur eine brillante Einführung (man kann dem Mann stundenlang zuhören wenn, er über Film spricht. Mein Gott, er war mit Terrence Malick essen!) sondern verkündete auch Niederschmetterndes: Offensichtlich wäre Malicks neuer Film <em>The Tree of Life mit Sean Penn</em> und Brad Pitt auf der Berlinale gelaufen, wenn sich die Postproduktion nicht verzögert hätte. Wenn man bedenkt, dass Malick seit in den letzten 41 Jahren nur fünf Filme gemacht hat und The Tree of Life eben Nummer 6 ist, ist das wirklich unfassbares Pech. This really pisses me off! Und wir regen uns über das Wetter auf. </p>]]></description>
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<category><![CDATA[Retro &amp;  More]]></category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 15:00:00 +0100</pubDate>
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<title>Plein Sud (Going South) von Sébastien Lifshitz</title>
<description><![CDATA[<p><img src='/images/berlinale_2010/entry/689_2.jpg' width="405" height="176"/></p>

<p><strong>Allzu schöne Menschen…</strong></p>

<p>Der Fahrer mit breitem Kinn sieht gut aus und schweigt. Die Kleine ist wild und hübsch mit franzosenmäßiger Zahnlücke, der Bruder ein schöner Lockenkopf mit sensiblen Augen und der vierte Mitfahrer so ein selbstbewusster Skatertyp mit langen Haaren. Alle sehen also super aus, ziehen ihre T-Shirts ständig aus, aalen sich am Strand und es passiert, was passieren muss. Schweiger und Lockenkopf sowie Skater und Schwesterchen machen es. Es ist schließlich Sommer. Ach ja eine Pistole ist ganz Godard mäßig früh im Bild, um Spannung zu schaffen und es gibt Rückblenden in die Kindheit, um die Verschwiegenheit des Fahrers, die eigenartige sexuelle Spannung zwischen Bruder und Schwester zu erklären (nur der Skatertyp bleibt seltsamerweise ausgespart, ist eh nur Mittel zu Zweck). Diese vier sind unterwegs gen Süden, machen zwischendurch Station beim Bruder Fahrers, der eigentlich zu seiner Mutter will, um sie wegen des Selbstmords des Vaters (mit eben der Pistole) zu konfrontieren. </p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/plein_sud_going.php5</link>
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<category></category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 14:32:27 +0100</pubDate>
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<title>Waste Land gewinnt Panorama-Publikumspreis</title>
<description><![CDATA[<p><img src='/images/berlinale_2010/entry/699_1.jpg' width="405" height="270"/></p>

<p><a href="http://www.berlinale.de/external/de/filmarchiv/doku_pdf/20103685.pdf">Waste Land</a> von Lucy Walker hat den Panorama-Publikumspreis gewonnen. Der Film begleitet den brasillianischen Künstler Vik Muniz, bei einem seiner aufwendigsten Projekte: Einer Installation im "Jardim Gramacho". "Jardim Gramacho" liegt in einem armen Außenbezirk von Rio de Janeiro und ist eine der größten Mülldeponien der Welt: Die Menschen dort leben vom Müll, den sie sammeln undauf die unterschiedlichste Art wiederverwenden. Muniz hat die sogenannten Pflücker in sein Kunstprojekt einbezogen.<br />
Lucy Walker hat schon 2007 mit Blindsight den Panorama-Publikumspreis gewonnen. </p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/waste_land_gewi.php5</link>
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<category>Panorama</category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:38:10 +0100</pubDate>
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<title>Beautiful Darling von James Rasin</title>
<description><![CDATA[<p><img src='/images/berlinale_2010/entry/856_2.jpg' width="201" height="300"/></p>

<h4>You were, what you said you were</h4>Andy Warhol hatte einen Spitznamen: Drella. Drella ist die Fusion von Dracula und Cinderella. In seiner Factory war Warhol einerseits der Vampir, der die Kraft seiner sehr willigen Opfer für seine kreativen Zwecke bis zum letzten Tropfen aussaugte und andererseits der vom Glück Begünstigte, der quasi durch Handauflegen, jeden Zum Star machen konnte. Eine der größten Stars war Candy Darling. Die schönste Frau der Welt, die biologisch nie eine Frau war. Aber was macht das schon? In der Factory „you were, what you said you were,“ wie es im Film <a href="http://www.berlinale.de/external/de/filmarchiv/doku_pdf/20100299.pdf">Beautiful Darling</a> so schön heißt. Du konntest das sein, was Du zu sein behauptetest.
]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/beautiful_darli.php5</link>
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<category>Panorama</category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:30:00 +0100</pubDate>
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<title>The Thin Red Line von Terrence Malick</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="sean_penn.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/sean_penn.jpg" width="405" height="269" /></p>

<h4>Wie kam das Böse in die Welt?</h4>Dieser Film ist ein Alptraum. Krieg in seiner monströsesten Form: Körper werden zerfetzt, Menschen zerbrechen, werden wahnsinnig. Die Erde bebt, Angst, Panik, Sinnlosigkeit und der Zuschauer ist mitten drin. Dieser Film ist ein Traum. Menschen in den Grenzbereichen der Existenz stellen alles in Frage, sind verzweifelt, feige, mutig, widersetzen sich oder tun, was getan werden muss und versuchen irgendwie ihre Menschlichkeit bewahren.]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/the_thin_red_li_1.php5</link>
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<category><![CDATA[Retro &amp;  More]]></category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 11:00:00 +0100</pubDate>
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<title>Bärenwetten</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="tips_on_bears.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/tips_on_bears.jpg" width="370" height="278" /></p>

<p>Es ist wieder so weit...die Verleihung der Goldbärchen findet heute Abend im Berlinale Palast statt. Zeit für Wetten auf Gewinner und Verlierer der Jubiläums-Berlinale sowie eine erste Rückschau. Please comment.</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/barenwetten.php5</link>
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<category>Am Wegesrand</category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 10:00:00 +0100</pubDate>
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<title>Perspektive-Interview: Mariejosephin Schneider, Regisseurin von Jessi</title>
<description><![CDATA[<p><img src='/images/berlinale_2010/entry/708_3.jpg' width="201" height="300"/><br />
<h4>Luzie Ahrens war ein großer Glücksgriff</h4><br />
Mariejosephin Schneider, geboren 1976 in Berlin, studiert an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Der mittellange Film <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/jessi_von_marie.php5">Jessi</a>, der in der Pespektive Deutsches Kino läuft, ist ihr Film für das dritte Studienjahr. Mit Steffen Wagner sprach Mariejosephin Schneider darüber, wie Sie gemeinsam mit Kamerafrau Jenny Lou Ziegel den Film konzipierte und verwirklichte und über die Zusammenarbeit mit der Hauptdarstellerin Luzie Ahrens.</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/perspektiveinte_1.php5</link>
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<category>Perspektive Deutsches Kino</category>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:00:00 +0100</pubDate>
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<title>En Familie (Eine Familie) von Pernille Fischer Christensen</title>
<description><![CDATA[<p><img src='/images/berlinale_2010/entry/837_6.jpg' width="397" height="280"/></p>

<p><strong>Ausgebacken</strong></p>

<p>Ditte stammt aus einer alten dänischen Familie die über Generationen ein Bäckereiimperium aufgebaut hat. Sie ist der Liebling ihres Vaters, dem Chef der Betriebes, selbst Galeristin und bekommt ein Jobangebot für New York. Am gleichen Tag stellt sie fest, sie ist schwanger von ihrem Freund, einem Künstler. Das ist die Ausgangsposition. Dann erfahren wir noch, dass ihr Vater gerade eine Krebstherapie überstanden hat, aber nun als geheilt gilt. Ditte entscheidet das Kind abzutreiben, N.Y. mit ihrem Freund soll die Zukunft sein. Es gibt noch eine Schwester und zwei deutlich jüngere Halbgeschwister, weil ihr Vater nochmals heiratet. Eine Patchworkfamilie, die offenbar leidlich funktioniert, so richtig erfährt man das nicht. Alles normal, bis Vattern doch wieder Metastasen hat und diesmal nur auf sein Ende warten kann. </p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/en_familie_eine.php5</link>
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<category>Wettbewerb</category>
<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 21:13:23 +0100</pubDate>
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<title>Welt am Draht von Rainer Werner Fassbinder</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Welt_am_Draht.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/Welt_am_Draht.jpg" width="405" height="301" /><br />
<h4>Mach Platz, Neo!</h4>Vergesst Neo, Morpheus und Trinity, hier kommt Dr. Fred Stiller (Klaus Löwitsch). Man kann es heute kaum glauben, dass Fassbinders 185-Minuten-Brocken <a href="http://www.berlinale.de/external/de/filmarchiv/doku_pdf/20106608.pdf">Welt am Draht</a> 1973 vom WDR produziert wurde und als Zweiteiler im Fernsehen lief. Es geht um den Tod des Leiters des Instituts für Kybernetik und Zukunftsforschung, um eine Welt, die nur als Computerprogramm existiert, den Wechsel zwischen Realitätsebenen und darum, wer die Kontrolle über die Menschen hat: der Staat oder die Wirtschaft? 1973 gab es keine PCs und auch keine Software wie wir sie kennen. Wie mag der Film auf die Zuschauer damals gewirkt haben? Keine Ahnung. In der restaurierten Fassung, die ihre Aufführung im International hatte, wirkte der Film visionär. Vor allem wegen der Bilder, die Fassbinder für seinen Science-Fiction-Film ohne Special Effects gefunden hat.</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/welt_am_draht_v.php5</link>
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<category><![CDATA[Retro &amp;  More]]></category>
<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:47:48 +0100</pubDate>
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<title>&quot;Na Putu&quot; von Jasmila Žbanić (II)</title>
<description><![CDATA[<p><img src='/images/berlinale_2010/entry/673_4.jpg' width="405" height="270"/></p>

<p>Was passiert, wenn der Mann, den du liebst, plötzlich zum fundamentalistischen Moslem mutiert? Wenn die Nähe und Gemeinsamkeit, die bislang die Beziehung zu einer glücklichen machte, in Frage gestellt wird von anderen Wertvorstellungen, einer anderen Art zu denken und die Welt zu beurteilen? Jasmila Žbanić, vor drei Jahren Gewinnerin des Goldenen Bären für „Grbavica – Esmas Geheimnis“, verortet diese Geschichte in Bosnien und erzählt sie aus der Perspektive der Frau. Entstanden ist ein Film, der klar Stellung bezieht und starke Momente hat, alles in allem aber erstaunlich brav daherkommt.</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/was_passiert_we.php5</link>
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<category>Wettbewerb</category>
<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:08:03 +0100</pubDate>
</item>
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<title>Father of Invention von Trent Cooper</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="20106451_1_Popup1.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/20106451_1_Popup1.jpg" width="405" height="270" /></p>

<p><br />
<strong>Ohne jeden Erfindergeist</strong></p>

<p>Eine wie in Reihe gefertigte amerikanische Komödie mit einem Star in der Hauptrolle, glatt, mit vorhersehbaren Entwicklungen und nahe liegenden Konflikten und Charakteren, die alle wie aus einem Handbuch des Drehbuchschreibens entnommen scheinen: die esoterisch, etwas dämliche Exfrau mit nettem neuen Mann, der zum Gefährten des Helden wird, die superhübsche Tochter, die in einer Frauen WG lebt, in der Papa, gescheiterter und verfemter Unternehmer, einzieht und mit der lesbischen Mitbewohnerin erst Probleme hat, die dann natürlich zur Kumpel-Freundin wird. <br />
Axle scheitert dramaturgiegerecht zunächst beim Job im Supermarkt, weil er dazu gemacht ist, den amerikanischen Traum zu leben und ganz allein und selbständig Großes zu vollbringen - nur diesmal wird er dabei seine Familie und vor allem seine Tochter nicht vergessen. Kennt man das nicht so oder ähnlich...?</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/father_of_inven.php5</link>
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<category>Panorama</category>
<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 19:58:06 +0100</pubDate>
</item>
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<title>Na Putu von Jasmila Zbanic</title>
<description><![CDATA[<p><img src='/images/berlinale_2010/entry/673_1.jpg' width="405" height="272"/></p>

<p>Amar und Luna sind ein schönes, sehr verliebtes junges Paar, das in Sarajewo lebt. Sie arbeitet als Flugbegleiterin, er als Fluglotse. Sie scheinen ihr Leben und ihre Liebe intensiv zu genießen und wünschen sich ein gemeinsames Kind. Erst als Amar von seinem Job suspendiert wird, weil er während der Arbeit Alkohol getrunken hat, beginnt die heile Fassade zu bröckeln.</p>]]></description>
<link>http://www.festivalblog.com/archives/2010/02/na_putu_von_jas.php5</link>
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<category>Wettbewerb</category>
<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 19:29:43 +0100</pubDate>
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