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<modified>2008-04-27T11:22:08Z</modified>
<tagline>Unabhängige Onlineberichterstattung von internationalen Filmfestivals: Rezensionen, Interviews, Pressekonferenzen und Gossip. Zuletzt berichteten wir von der Berlinale 2008.</tagline>
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<copyright>Copyright (c) 2008, andreas</copyright>
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<title>Internationales Frauenfilmfestival Dortmund Köln  23. - 27. April 2008</title>
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<summary type="text/plain"> Heute hat man die letzte Gelegenheit auf das Frauenfilmfestival in Dortmund/Köln zu gehen. Bereits seit Mittwoch konnte man sich in 95 Filme einen Überblick über das Filmschaffen von Frauen weltweit verschaffen. Ein Schwerpunkt liegt (ähnlich wie beim Panorama der...</summary>
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<p>Heute hat man die letzte Gelegenheit auf das Frauenfilmfestival in Dortmund/Köln zu gehen. Bereits seit Mittwoch konnte man sich in 95 Filme einen Überblick über das Filmschaffen von Frauen weltweit verschaffen. Ein Schwerpunkt liegt (ähnlich wie beim Panorama der Berlinale) auf dem Thema Queer und Transgender. Parallel haben Studenten der FH Köln auf einem "<a href="http://festivalblog.or.yourweb.de/">Festival-Blog</a>" ; ) das Festival mit Rezensionen, Filmausschnitte, Backstage-Stories begleitet.</p>]]>

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<title>EMAF - 23. - 27. April 2008  Osnabrück</title>
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<modified>2008-04-24T11:46:55Z</modified>
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<summary type="text/plain"> Das European Media Art Festival (EMAF) widmet sich dieses Jahr dem Thema IDENTITY. Es geht um die Veränderungsprozesse von Identität, Privatleben und Gesellschaft durch die Globalisierung und durch Pervasive Computing (der digitalen Durchdringung unseres Alltags). Zu sehen sind im...</summary>
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<![CDATA[<p><img alt="emaf_2008.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/emaf_2008.jpg" width="234" height="340" /></p>

<p>Das European Media Art Festival (EMAF) widmet sich dieses Jahr dem Thema IDENTITY. Es geht um die Veränderungsprozesse von Identität, Privatleben und Gesellschaft durch die Globalisierung und durch Pervasive Computing (der digitalen Durchdringung unseres Alltags).<br />
Zu sehen sind im Filmprogramm u.a. James Bennings <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/2/rr_von_james_be_1.php5">RR</a> und Guy Maddins <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/2/my_winnipeg_von.php5">My Winnipeg</a>. Neben der spannenden Multimedia-Austellung "Young identities-Global Youth" gibt es auch einen "Idendity-Kongress" auf dem u.a. der Mediewissenschaftler Norbert Bolz und der Politologe Ralf Bendrath sprechen werden.</p>

<p>Mehr Infos auf der sehr ansprechenden <a href="http://www.emaf.de/">Festivalseite</a> .</p>]]>

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<title>&quot;Sportsfreund Lötzsch&quot; von Sandra Prechtel und Sascha Hilpert</title>
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<modified>2008-04-19T17:26:48Z</modified>
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<summary type="text/plain"> Aufzeichnungen eines Ausdelegierten Das „achtung berlin“-Festival zeigt wie die vergangene Berlinale, dass die Realität oft spannender ist als die Fiktion und dass Dokumentarfilme Geschichten erzählen, die man einem Spielfilm kaum glauben würde. „Sportsfreund Lötzsch“ von Sandra Prechtel und Sascha...</summary>
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<![CDATA[<p><img alt="sportsfreund_Loetzsch1.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/sportsfreund_Loetzsch1.jpg" width="340" height="310" /><br />
<h4>Aufzeichnungen eines Ausdelegierten</h4></p>

<p>Das „achtung berlin“-Festival zeigt wie die vergangene Berlinale, dass die Realität oft spannender ist als die Fiktion und dass Dokumentarfilme Geschichten erzählen, die man einem Spielfilm kaum glauben würde. „Sportsfreund Lötzsch“ von Sandra Prechtel und Sascha Hilpert zeigt das Menschenverachtende des real-existierenden Sozialismus. Der Radsportler Wolfgang Lötzsch wird wegen seiner ideologischen Unzuverlässigkeit trotz seiner überragenden Leistungen aus dem DDR-Leistungssportsystem „ausdelegiert“ und von der Stasi überwacht. Lötzsch kämpft als Einzelner gegen das System, so sagt er es selbst im Film. Prechtel und Hilbert lassen in ihrem Film nicht nur Freunde und Radfahrerkollegen zu Wort kommen, sondern auch den Major der Staatssicherheit Heinrich Engelhardt, der die Überwachungsoperation „Speiche“ koordiniert hat. „Sportsfreund Lötzsch“ fokussiert auf einen Mann, der nur Sportler sein wollte und zum Rebell gemacht wurde. Der Erkenntnisgewinn durch den Film über das Zusammenwirken von Politik und Stasi im unermüdlichen Kampf gegen die Freiheit des Einzelnen ist enorm.</p>]]>
<![CDATA[<p>Wolfgang Lötzsch, Jahrgang 1952, war ein begnadetes Radfahrertalent. Die Eltern unterstützen ihn von Anfang an, auch das Fördersystem der Kinder- und Jugendsportschulen in der DDR erkannte die Veranlagung und nahm ihn mit zwölf Jahren auf. Von da an gewann Lötzsch für den Sportclub Karl-Marx-Stadt alles, was es zu gewinnen gab. Für die Olympiamannschaft von 1972 war er ein unumstrittener Kandidat und wurde nominiert, allerdings weigerte er sich wie von den Funktionären verlangt in die SED einzutreten. Im März 1972 wurde der SC Karl-Marx-Stadt vom DDR-Turn- und Sportbund aufgefordert, Lötzsch aus dem Verein auszuschließen. Auch eine Intervention des Radtrainers Werner Marschner blieb vergeblich.</p>

<p>Im Film liest Marschner aus seinem Brief vor, in dem er eine Garantie für Lötzsch ausspricht – „sollte Wolfgang Lötzsch jemals zum Republikverräter werden, will ich mit der ganzen Härte wegen Beihilfe zum Verrat gerichtet werden“ – heißt es da. Wenn man diese Formulierungen hört, weiß man schlagartig, worum es geht. Es geht nicht um eine Nominierung, sondern um die sportliche Existenz von Lötzsch. Marschners Intervention bleibt vergeblich. Lötzsch ist jetzt ausgeschlossen aus dem Leistungssport. Er wird Mitglied der Betriebssportgruppe Wismut Karl-Marx-Stadt, trainiert allein und bekommt keinerlei Unterstützung. Für ihn gibt es weder Profiräder noch Wintertrainingslager im Ausland und natürlich keine Teilnahme an internationalen Rennen wie der Friedensfahrt. Dafür lässt ihm die Staatssicherheit eine Rund-um-Bewachung angedeihen.</p>

<h4>50 IM und ein Radfahrer</h4>
Als Lötzsch seine Stasiakte einsieht, findet er sieben Aktenordner vor. 50 inoffizielle Mitarbeiter haben über ihn berichtet. Vor der Kamera erzählt der wortkarge Radfahrer davon meist ungerührt. Sein bester Freund habe das meiste Material geliefert. Wenn der das wenigstens nach der Wende etwas zugegeben hätte, so Lötzsch, hätte er noch gesagt „vergessen wir das“. Aber einfach darauf zu hoffen, dass die Akten rechtzeitig im Reißwolf gelandet seien? „Ich denke, sowas sollte man nicht verzeihen“, stellt er fest.

<p>Das Talent von Lötzsch setzt sich allerdings auch trotz seiner Benachteiligung durch. Er wird 1973 und 1974 DDR-Bahnradmeister über 4.000 Meter, gewinnt 1974 den Klassiker „Rund um Berlin“ und zahlreiche weitere Rennen. Die Stasi sieht mit besonderem Misstrauen: Um Lötzsch entsteht eine Fangemeinde, die sogar zu den Rennen mitreist. Sein größter Triumph gelingt Lötzsch als er 1976 das Qualifikationsrennen für die olympischen Spiele in Montreal gegen die gesamte DDR-Radelite gewinnt. Nominiert wird er trotzdem nicht. Daraufhin stellt er einen Ausreiseantrag. Die Reaktion des Staates: Entzug der Fahrerlizenz und der Verlust des Studienplatzes. In Berlin nimmt Lötzsch Kontakt zur Ständigen Vertretung der BRD auf und trifft sich mit dem Journalisten Peter Pragal von der Süddeutschen Zeitung. Pragal berichtet im Filminterview: „Es war klar, dass mein Büro abgehört wurde. Aber er wollte mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit.“ Nach der Veröffentlichung in der SZ intensiviert die Stasi ihre Aktivitäten. Jetzt will der Inlandsgeheimdienst Lötzsch endgültig klarmachen, dass alle Hoffnungen auf eine Ausreise illusorisch sind. Lötzsch erhält einen gefälschten Brief mit einem Angebot aus dem Westen: Es gebe Interesse, ihn als Radfahrer in die Bundesrepublik zu holen. Lötzsch trifft sich mit einem Herrn Wegner in Berlin. Für 20.000 D-Mark könne man ihn mit einem gefälschten Pass in den Westen holen. 10.000 würden Wegners Geschäftspartner zahlen, den Rest müsse der Radfahrer selbst besorgen. „Das war’s dann natürlich“, erinnert Lötzsch sich, „woher sollte ich 10.000 D-Mark kriegen?“ Alle diese Maßnahmen bestätigt im Film der damalige  Major des Staatssicherheit Heinz Engelhardt, der die Operation „Speiche“ leitete. Seine Auftritte sorgen für die spannendsten und ekelhaftesten Momente in dem Film. Ein schlechtes Gewissen liegt Engelhardt fern. Alles sei im Interesse der DDR geschehen. Lötzsch hätte seinen Weg ja nicht wählen müssen.</p>

<p><br />
Eine Zukunft auf der anderen Seite der Mauer ist also verbaut. Doch der Dezember 1976 bringt eine persönliche Katastrophe: Lötzsch soll wegen angeblicher Ruhestörung bei einer Party fünf Mark Strafe zahlen. Er weigert sich und redet sich gegenüber dem Volkspolizisten in Rage, flucht über den „Scheißstaat“ und sagt, dass „Biermann Recht hat“. In der DDR reicht das für 10 Monate Haft wegen „staatsverleumdender Äußerungen“. Wenn Lötzsch im über seine Haft spricht, ist es mit seiner Beherrschung fast vorbei. Er sagt nur wenige Worte, aber man spürt, wie ihm die Ungerechtigkeit und das Verdammtsein zum Nichtstun zugesetzt haben. Nach der Haftentlassung arrangiert sich Lötzsch nach einiger Zeit mit den Behörden, tritt in die Partei ein und darf ab 1979 auch wieder Rennen fahren. 1983 gewinnt er zum zweiten Mal „Rund um Berlin“, 1985 unterbietet er zweimal die WM-Norm in 4000m-Einzelverfolgung. Lötzsch: „Ich hab mir gesagt, immer nur Konflikt kann es auch nicht sein. Mann will ja auch leben“. Major Engelhardt bemerkt dazu ohne jede Ironie: „Ich hatte Respekt davor, wie Lötzsch sich in der Haft fit gehalten hat“, außerdem habe man ihm nach der Haft geholfen „fast schon wie bei einer Therapie“.</p>

<h4>Jeder nach seiner Fähigkeiten...</h4>
Lötzsch ist an der DDR verzweifelt, aber er hat nicht aufgegeben. Er sagt: „Ich dachte immer, es gilt ’Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Leistungen’.“ So steht es in Artikel 2, Absatz 3 der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik von 1968 – die Realität war eine andere. Dieser Realität konnte auch der schnellste Radfahrer nicht entkommen. Immer noch fassungslos berichtet Lötzsch vom Mauerfall. Er sei mit dem Rad 120 Kilometer nach Hof gefahren, habe seine 100 D-Mark Begrüßungsgeld geholt und sei wieder zurückgefahren. „Die Mauer die mein Leben zerstört hat, war weg.“ Mit dem Radbundesligateam des RC Hannover wurde Wolfgang Lötzsch 1990 mit fast 40 Jahren Deutscher Meister mit dem 100km-Straßenvierer. Heute arbeitet er als Mechaniker für professionelle Radteams. Wenn man ihn auf der Leinwand sieht, wütend aber gefasst und immer noch mit unglaublicher Energie, freut man sich. Lötzsch hat sich geirrt: Das eiserne Dreieck aus Politik, DDR-Sportsystem und Stasi hat ihn verletzt, zerstört hat es ihn nicht.
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<title>achtung berlin - Filmfestival im Babylon Mitte</title>
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<modified>2008-04-17T12:53:10Z</modified>
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<summary type="text/plain"> Mehr als 70 Filme laufen vom 16. bis 22. April auf dem Filmfestival „achtung berlin – new berlin film award“ im Babylon Mitte. Im Filmwettbewerb „Made in Berlin-Brandenburg“ treten 36 Filme an, die von einer Berlin-Brandenburger Produktionsfirma realisiert wurden...</summary>
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<![CDATA[<p><img alt="achtung_berlin_babylon.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/achtung_berlin_babylon.jpg" width="384" height="280" /></p>

<p>Mehr als 70 Filme laufen vom 16. bis 22. April auf dem Filmfestival <a href="http://www.achtungberlin.de/">„achtung berlin – new berlin film award“</a> im Babylon Mitte. Im Filmwettbewerb „Made in Berlin-Brandenburg“ treten 36 Filme an, die von einer Berlin-Brandenburger Produktionsfirma realisiert wurden oder sich mit Berlin beschäftigen. Den „new berlin film award“ erhalten die Gewinner in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm. Ausgezeichnet wird außerdem die beste Kamera und der beste Schnitt. Weitere Festivalsektionen sind Berlin-Brandenburg spezial und HeimatDokumente. Die Retrospektive trägt den Titel „B wie Berlin“, zu sehen sind Kurzfilme aus 60 Jahren Berlinwerbung. Für Kinder und Jugendliche gibt es am Sonnabend- und Sonntagnachmittag ein Kurzfilmprogramm.</p>]]>

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<title>11mm Fussballfilmfest in Berlin 4.-7. April</title>
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<modified>2008-04-03T16:59:24Z</modified>
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<summary type="text/plain"> Morgen startet das Fussballfilmfest, das schon seit einigen Jahren in Berlin zu den festen Institutionen des Filmfestivalreigens der Stadt gehört. Neu ist der Ort: Das Kino Babylon Mitte, das sich immer mehr zu einem Herzstück der Kino- aber auch...</summary>
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<email>karmapilot@web.de</email>
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<![CDATA[<p><img alt="Maradonna%20Kind_1.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/Maradonna%20Kind_1.jpg" width="250" height="211" /></p>

<p>Morgen startet das Fussballfilmfest, das schon seit einigen Jahren in Berlin zu den festen Institutionen des Filmfestivalreigens der Stadt gehört. Neu ist der Ort: Das <a href="http://www.babylonberlin.de/">Kino Babylon</a> Mitte, das sich immer mehr zu einem Herzstück der Kino- aber auch Kulturlandschaft in der Stadt entwickelt, nachdem es einige Jahre recht still ohne erkennbare Richtung oder Programm dahinsiechte. </p>

<p>Wie die benachbarte Volksbühne, die nicht nur Theaterstücke zeigt, verbinden die Kinobetreiber des Babylon Filme und Konzerte, zeigen Retrospektiven begleitet von Vorträgen und Diskussionsrunden, haben besonderes Augenmerk auf die Entwicklungen des jungen deutschen Films gelegt und laden auch ein zu Partys und Lesungen.</p>

<p>Nun also das Fußballfilmfest: 30 Filme, vor allem Dokumentar, aber auch Spielfilme rund um das runde Leder - dazu viele Gäste aus Sport und Film. Aber auch Kunstkinofreunde finden etwas: den auf der Dokumenta gezeigten Film DEEP PLAY des Künstler Harun Farocki. Für seine Installation hat Farocki alle Filmaufnahmen des WM Finales 2006 zusammengetragen. Auf zwölf Monitoren in der Rotunde sind Original-Bilder, Aufnahmen von Überwachungskameras und Grafiken einer mathematischen Analyse gleichzeitig zu sehen. Aber es gibt noch viel mehr:</p>]]>
<![CDATA[<p>Für die Fans der Koksnase, der unsterblichen Nummer 10, gibt es Erlösung: endlich gibt es einen Spielfilm über Aufstieg und Fall des wohl größten und größenwahnsinnigsten Fußballer aller Zeiten: Maradona – La mano de dios<br />
Beim Viertelfinale 2006, als die deutsche Mannschaft gegen Argentinien spielte, ist er nicht ins Stadion gegangen und wir wissen ja, was dann passiert ist (Danke Jens L. !).</p>

<p>Außerdem gibts eine Doku über Schalke (pfui *??%§''§$) und einen weiteren über den VFL Bochum und Rot-Weiß Essen (der Ruhpott ist eben das Herz des Fussballs). <br />
Aber auch andere Mannschaften werden portraitiert: die Edel Kicker von Cosmos New York, das Gegenmodell dazu, der FC Magdeburg und St. Pauli und auch über die Geschichte der momentan dilettierenden Kölner Geißböcke ist ein Film gedreht worden - allerdings wird letzterer als geschlossene Veranstaltung gezeigt - seltsam für ein Filmfest. Vielleicht wittert Daum mal wieder Verschwörungen...</p>

<p>Sehr schön auch der Film <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/football_under.php5">"Football under Cover</a>" über die Kreuzberger Frauenmannschaft, die zu einem Spiel in den Iran fährt, ausgezeichnet auf der Berlinale und auch  auf festivalblog hymnisch besprochen. </p>

<p>Sicher interessant auch ein Film über die meistgehassten und verfolgten, aber essentiell wichtigen Beteiligten beim Fussball: Schiedsrichter: "Die Spielverderber". Von den Rängen gern auch Blindmänner, schwarze Säue und allerhand anderes geschimpft. </p>

<p>Mehr zum wirklich bunten Programm <a href="http://www.babylonberlin.de/11minuten.htm">hier</a></p>]]>
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<title>Nippon Connection - Japanese Film Festival 2. bis 6. April 2008</title>
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<modified>2008-04-02T09:00:10Z</modified>
<issued>2008-04-02T08:44:02Z</issued>
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<summary type="text/plain"> Freunde des japanischen Films sollten sich schnell nach Frankfurt aufmachen, denn hier sind ab heute bis zum kommenden Sonntag über 130 Filme aus dem Land der aufgehenden Sonne zu &quot;besichtigen&quot;. Das Japanese Film Festival gibt es bereits seit acht...</summary>
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<url>http://www.festivalblog.com/about/autoren.html#andreas</url>
<email>andreas.tai@festivalblog.com</email>
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<dc:subject>Festivals am Rande</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img alt="japanese_filmfestival.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/japanese_filmfestival.jpg" width="251" height="340" /></p>

<p>Freunde des  japanischen Films sollten sich schnell nach Frankfurt aufmachen, denn hier sind ab heute bis zum kommenden Sonntag über 130 Filme aus dem Land der aufgehenden Sonne zu "besichtigen". Das <a href="http://www.nipponconnection.de/">Japanese Film Festival</a> gibt es bereits seit acht Jahren und hat mit 13 Filmen angefangen. Die Steigerung um 1000% ist ein Beleg für die große Beachtung, die die verschiedenen Genres des japanischen Films in Deutschland genießen. </p>

<p>Im Programm der Sektion Nipon Cinema sind viele  aktuelle Filme aus den Jahren 2006 und 2007. Manche sind bereits auf der diesjährigen Berlinale gezeigt worden, wie z. B. der Preisträger für den besten Erstlingsfilm "<a href="http://www.fdk-berlin.de/forum/programm/hauptprogramm/asyl-park-and-love-hotel.html">Asyl – Park and Love Hotel</a>" von Kumasaka Izuru, aber im Programm sind immerhin auch 13 Deutschlandpremieren, die um den Nippon Cinema Award konkurrieren. Weitere Sektionen sind NIPPON DIGITAL mit einer Auswahl an Animations-, Kurz- und Dokumentarfilmen sowie NIPPON RETRO mit dem vielversprechenden Titel "Wizards of japanese independent Animation, 1960s - Today". </p>

<p>Alles in allem ein vielversprechendes Programm, dass einen kurzen Trip in die Bankenstadt lohnenswert macht.</p>]]>

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<title>Lola-Nominierungen für drei Berlinalefilme</title>
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<modified>2008-03-29T17:02:52Z</modified>
<issued>2008-03-29T16:47:09Z</issued>
<id>tag:www.festivalblog.com,2008://4.831</id>
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<summary type="text/plain"> Drei Berlinalebeiträge aus den Jahren 2007 und 2008 wurden in dieser Woche für den Deutschen Filmpreis &quot;Lola&quot; nominiert. &quot;Prinzessinnenbad&quot; von Bettina Blümner, der 2007 in der Perspektive Deutsches Kino lief, hat in der Kategorie Bester Dokumentarfilm eine Chance auf...</summary>
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<![CDATA[<p><img alt="lola_schwarz_188x120.gif" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/lola_schwarz_188x120.gif" width="188" height="120" /></p>

<p>Drei Berlinalebeiträge aus den Jahren 2007 und 2008 wurden in dieser Woche für den Deutschen Filmpreis "Lola" nominiert. <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2007/02/15jahrige_madch.php5#more">"Prinzessinnenbad"</a> von Bettina Blümner, der 2007 in der Perspektive Deutsches Kino lief, hat in der Kategorie Bester Dokumentarfilm eine Chance auf die "Lola". Viermal nominierte die Deutsche Filmakademie <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2007/02/pressekonferenz_5.php5#more">"Yella"</a> von Christian Petzold aus dem Wettbewerb 2007: In den Kategorien Bester Film und Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Nina Hoss) und Beste Kamera (Hans Fromm). <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/kirschbluten_ha.php5">"Kirschblüten"</a> von Doris Dörrie, gezeigt im Wettbewerb 2008, wurde in sechs Kategorien berücksichtigt, darunter Bester Film und Beste Regie. Außerdem erhielten die beiden Hauptdarsteller Hannelore Elsner und Elmar Wepper Nominierungen. Doris Dörrie kann sich außerdem Hoffnung auf den Filmpreis für ihr Drehbuch machen und Sabine Greunig tritt in der Kategorie Bestes Kostümbild an.</p>]]>

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<title>&quot;Die Österreichische Methode&quot; von Erica von Moeller und anderen</title>
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<modified>2008-03-19T14:51:47Z</modified>
<issued>2008-03-19T14:42:09Z</issued>
<id>tag:www.festivalblog.com,2008://4.827</id>
<created>2008-03-19T14:42:09Z</created>
<summary type="text/plain"> (Foto: Spirit Filmverleih) Der Episodenfilm „Die Österreichische Methode“ lief bereits bei den Hofer Filmtagen 2006 und auf verschiedenen anderen Festivals. Jetzt kommt er auch in die Kinos (Starttermin: 20. April 2008). Im Mittelpunkt jeder der fünf Episoden stehen junge...</summary>
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<![CDATA[<p><img alt="Methode_1.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/Methode_1.jpg" width="340" height="217" /><br />
(Foto: Spirit Filmverleih)<br />
 <br />
Der Episodenfilm „Die Österreichische Methode“ lief bereits bei den Hofer Filmtagen 2006 und auf verschiedenen anderen Festivals. Jetzt kommt er auch in die Kinos (Starttermin: 20. April 2008). Im Mittelpunkt jeder der fünf Episoden stehen junge Frauen in extremen Beziehungssituationen. Der Film ist ein gemeinsames Projekt von fünf Absolventen der Kölner Filmhochschule Florian Mischa Böder, Peter Bösenberg, Gerrit Lukas, Erica von Moeller und Alexander Tavoli.</p>]]>
<![CDATA[<p>„Die Österreichische Methode“ ist ein formales und inhaltliches Wagnis - der Film zeigt 24 extreme Stunden im Leben der Protagonistinnen. In Summe ergibt das fünf Geschichten, in denen Existenzielles auf dem Spiel steht: Clara (Cathérine Seifert) hat einen Gehirntumor und will ihr Leben beenden. Julia (Maja Beckmann) studiert Medizin und besorgt Clara Medikamente für den geplanten Selbstmord. Die Begegnung mit Clara stürzt Julia in so starke Selbstzweifel über ihr oberflächliches Leben, dass sie beschließt, sich selbst umzubringen. Claras Pläne aber werden durch die aufkeimende Liebe zu Wolfgang (Carlo Ljubek) in Frage gestellt.</p>

<p>Die Sängerin Maleen (Lilia Lehner) leidet an der eingefahrenen Beziehung mit ihrem narzisstischen Pianisten Sascha (Arno Frisch). Eva (Susanne Buchenberger) ist die Geliebte ihres Psychologen Roman (Michael Abendroth). Bei einem gemeinsamen Abendessen mit seiner Ehefrau Carmen (Susanne Lothar) soll das Ende der Therapie gefeiert werden. Mona (Julie Bräuning) und Hans (Johann von Bülow) sind in einer Beziehung des Wahnsinns gefangen, in wahrsten Sinne des Wortes: Hans hat die junge Frau an sein Bett in einem entlegenen, halbverfallenen Bauernhof gekettet.</p>

<p>Die Welt, die die Geschichten beschreiben, ist eine düstere. Von der Liebe zum Tod ist es nur ein kleiner Schritt. Das zu zeigen ist die Ambition der fünf Regisseure. Daran scheitert der Film. Das Hauptproblem der „Österreichischen Methode“ ist es, dass die fünf Episoden in ihrer filmischen Qualität zu unterschiedlich sind. Erica von Moeller gelingt mit ihrer Episode über die existenzielle Not der todkranken Clara eine bewegende Geschichte, die von den beiden Hauptdarstellern Cathérine Seifert und Carlo Ljubek mit großer emotionaler Tiefe gespielt wird.<br />
Diese Episode um eine Frau, die nach ihrem Entschluss zum Selbstmord auf einmal wieder die Hoffnung entdeckt, bleibt im Gedächtnis haften und hätte einen ganzen Filmabend verdient.</p>

<p>An dieses Niveau reichen die anderen Episoden nie heran. Den anderen Regisseuren gelingen einige starke Szenen aber keine stimmigen Geschichten. Die Stories über Julia, die sich zum Nachweis der eigenen seelischen Abgründe zum Selbstmord entschließt oder über das Amour-Fou-Pärchen Mona und Hans sind eher ärgerlich als berührend. Der Zuschauer steht vor dem Dilemma eines sehr unrunden Filmabends, der sich dennoch lohnt: Wegen der spannenden und aufwühlenden Minuten, die Erica von Moeller mit ihrer Episode in Szene setzt.</p>]]>
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<title>5 Oscars für Berlinale Filme</title>
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<dc:subject>Festivals am Rande</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Man muss Dieter Kosslick eines lassen: einen guten Draht nach Hollywood hat er. Gleich fünf Oscars gingen an Filme, die dieses oder letztes Jahr im Wettbewerb der Berlinale liefen. Daniel Day-Lewis, der vor zwei Wochen noch eine Massenhysterie am Potsdamer Platz ausgelöst hat, bekam den Oscar „Bester Hauptdarsteller“ für seine Rolle als Daniel Planview in  "<a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/there_will_be_b.php5">There will be blood</a>". Das neue Werk von Paul Thomas Anderson wurde auf der letzten Berlinale von den Kritikern als Aspirant für den Goldenen Bären gehandelt, bekam aber "nur" den Silbernen Bären für die Beste Regie. Zum Trost gab es gestern noch einen Extra Oscar für die beste Kameraarbeit. Marion Cotillard, die letztes Jahr trotz ihrer herausragenden Leistung in dem Eröffnungsfilm der Berlinale 2007 "<a href="http://www.festivalblog.com/archives/2007/02/der_rohrspatz_v.php5">La vie en Rose</a>" keinen Bären mitnehmen durfte, bekam gestern den Oscar „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Rolle der Edith Piaf (Ätsch!!!). Wer Marion Cotillard als Edith Piaf und gestern als Marion Cotillard gesehen hat, der muss einsehen, dass "La vie en rose" auch für das "Makeup" mit einem Oscar ausgezeichnet werden musste. Ebenfalls im letzten Jahr auf der Berlinale lief der österreichische Film "<a href="http://www.festivalblog.com/archives/2007/02/ein_ganove_im_d.php5">Die Fälscher</a>" von Stefan Ruzowitzky. Er gewann gestern den Oscar für den besten ausländischen Film.</p>]]>

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<title>Bärenvergabe</title>
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<modified>2008-02-25T12:03:02Z</modified>
<issued>2008-02-16T19:25:57Z</issued>
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<summary type="text/plain">Goldener Bär (Quelle: Berlinale) &quot;Tropa de Elite&quot; von José Padilha Weitere Bären:...</summary>
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<dc:subject>Preise</dc:subject>
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<![CDATA[<h4>Goldener Bär</h4>

<p><img alt="goldener_baer_2008.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/goldener_baer_2008.jpg" width="480" height="250" /><br />
<em>(Quelle: Berlinale)</em></p>

<p><a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/vorschau_berlin_1.php5">"Tropa de Elite"</a> von José Padilha</p>

<p>Weitere Bären:</p>]]>
<![CDATA[<h4>Silberner Bär - Darsteller</h4>

<p><img alt="silver_bear_actor.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/silver_bear_actor.jpg" width="480" height="250" /><br />
<em>(Quelle: Berlinale)</em></p>

<p><b>Reza Najie</b> für seine Rolle in <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/2/avaze_gonjeshkh.php5">Avaze Gonjeshk-ha (The Song Of Sparrows)</a></p>

<p><br />
<h4>Silberner Bär - Darstellerin</h4></p>

<p><img alt="silver_bear_actress.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/silver_bear_actress.jpg" width="480" height="250" /><br />
<em>(Quelle: Berlinale)</em></p>

<p><b>Sally Hawkins</b> für ihre Rolle in <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/2/happygolucky_vo.php5">"Happy-Go-Lucky"</a></p>

<h4>Silberner Bär - Regie</h4>

<p><img alt="silver_bear_director.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/silver_bear_director.jpg" width="480" height="250" /><br />
<em>(Quelle: Berlinale)</em></p>

<p><b>Paul Thomas Anderson</b> für <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/2/there_will_be_b.php5">"There will be blood"</a></p>

<h4>Silberner Bär - Großer Preis der Jury</h4>
<b>Errol Morris für <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/standard_operat.php5">"Standard Operating Procedure"</a> </b>

<h4>Silberner Bär - Künstlerische Leistung</h4>
<b>Jonny Greenwood für den Soundtrack <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/there_will_be_b.php5">"There will be blood"</a> </b>

<h4>Silberner Bär - Drehbuch</h4>
<b>Wang Xiaoshuai</b> für Zuo You

<h4>Bester Erstlingsfilm</h4>
<b>Asyl-Park and Love Hotel</b> von Kumasaka Izuru

<h4>Alfred-Bauer-Preis</h4>
<b>Lake Tahoe</b> von Fernando Eimbcke]]>
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<title>Tropa de Elite von José Padilha</title>
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<modified>2008-02-16T20:00:07Z</modified>
<issued>2008-02-16T19:00:00Z</issued>
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<summary type="text/plain">350</summary>
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<email>karmapilot@web.de</email>
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<dc:subject>Preise</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img alt="tropa1.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/tropa1.jpg"/></p>

<h4>Brasiliens alltäglicher Bürgerkrieg</h4>

<p>„Tropa de Elite“ zeigt die reguläre Polizei als einen schlecht bezahlten und korrupten Haufen - was sich mit der Wirklichkeit in Brasilien wohl weitgehend deckt. Die Mitglieder der Elitetruppe „BOPE“, eine Einheit irgendwo zischen SEK und GSG9, verdienen etwas besser als die normale Polizei und haben, zumindest was Korruption angeht, einen besseren Ruf. Sie sind die hochgerüsteten Stadtsoldaten in einem Land, dessen politische Klasse die armen Teile der Bevölkerung aufgegeben hat und nur noch als Bedrohung wahrnimmt. Und so zeigt der Film die BOPE im Straßenkampf mit den Drogenhändlern in den Favelas und auch die illegalen Methoden von Folter bis zu willkürlichen Erschießungen. Ein Offiziert ist immer kurz vor dem Nevenzusammenbruch, zwei junge Polizisten, wollen dagegen unbedingt in die BOPE aufgenommen werden.</p>]]>
<![CDATA[<p>Der Film spielt im Vorfeld eines Papstbesuches 1997 in Rio, wo es bei Polizeieinsätzen zu über 300 Toten kam. Er basiert auf dem gleichnamigen Buch von Luis Eduardo Soares. Aber der Film könnte eben so gut heute spielen, denn das Problem in den Favelas ist das Gleiche geblieben, wenn nicht sogar größer geworden: Armut und Drogenhandel, Kinder als Soldaten und Kuriere und äußerst gewalttätigen Auseinandersetzungen mit vielen Toten, wenn der Staat ab und an versucht, (sein) Recht durchzusetzen oder ein Exempel zu statuieren. </p>

<p>Eine der Hauptfiguren des Films lebt in zwei Welten zugleich: zum einen als Jurastudent unter linksliberalen Kommilitonen und zum anderen als Polizist im Favela-Kampfeinsatz. Die Zerrissenheit - Rechtsstaat oder Polizeistaat, Lynchjustiz oder gerechte Strafe, der Versuch anständig zu bleiben in unmöglichen Verhältnissen - er verkörpert diese Widersprüche. Würden die Polizeikollegen von der Freundin in der Favela wissen und die Kommilitonen von seiner Arbeit als Polizist, es wäre eine Katastrophe und könnte Leben kosten. Genau das geschieht dann auch. <br />
Die Erzählstimme und so etwas wie der zweite Hauptdarsteller ist Nacimento, ein an seiner Arbeit zerbrechender Einheitsleiter der BOPE. Sobald er die Uniform auszieht, beginnt er zu zittern, er hat Alpträume, nimmt Medikamente und ist nach jedem Einsatz kurz vor dem Durchdrehen. <br />
Die Kamera in <em>Tropa</em> erinnert an Paul Greengrass Filme wie <em>Bloody Sunday</em> oder <em>United 93</em> wenn sie sich bei Schießereien ruckelnd und schwenkend mitten im Geschehen befindet und den Zuschauer zum Teilnehmer macht - bis am Ende sogar Blut auf die Linse spritzt. </p>

<p><img alt="tropa2.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/tropa2.jpg" width="396" height="264" /></p>

<p>Unwohl wird einem nicht nur bei den Schießereien. Auch die Folterszenen sind drastisch. Dass der Regisseur Folter als probates Mittel zeigt, wird von einigen kritisiert. Denn wen auch immer die Polizei mit einer Plastiktüte fast erstickt oder beim berüchtigten Waterboarding zermürbt - Frauen, Jugendliche, Drogenkurieren - sie bekommen ihre Informationen. So ist der Vorwurf der Gewaltverherrlichung nicht ganz unberechtigt. Die Mehrheit der Brasilianer hält solche Methoden jedoch für angemessen und auch der Film stellt Erstickungsfolter und Erschießungen nicht in Frage. Das Logo der BOPE lässt keine Zweifel aufkommen: es ist eine Mischung aus SS-Totenkopfrune und gekreuzte Pistolen im Stil der US-Konföderierten Armee. Der Regisseur weist Vorwürfe der Gewaltverherrlichung jedoch zurück und erklärt die Darstellung der Folter mit der Notwendigkeit, sich in die Methoden der Polizei "einzufühlen". Nun ja...</p>

<p>Lobenswert ist dagegen in <em>Topa</em> die Bereitschaft das heikle Thema Verantwortung anzusprechen: Ist die reiche Mittelschicht, die all das Kokain und Marihuana konsumiert, nicht eigentlich Mitschuld an den Zuständen in den Favelas? Im Film diskutieren einige Studenten im Seminar leidenschaftlich über Polizeigewalt und Foucaults „Überwachen und Strafen“ - und zünden sich danach einen Joint an, dessen Zutaten natürlich aus der Favela stammen und dort den Handel am laufen halten. Verantwortungsbewusstsein: Null. Verständnis von Zusammenhängen: Null.</p>

<p>Die Diskussion um den Film „Tropa de Elite“ (Eliteeinheit), wie sie in Brasilien stattgefunden hat, ähnelt ein wenig den Diskussionen um Polizei- und Staatsgewalt, wie wir sie aus den 70er und 80er Jahren in Deutschland kennen. Da werden Polizisten auf der einen Seite als „Faschisten“ bezeichnet, als der gewalttätige Arm eines undemokratischen, repressiven Staates. <br />
Andere argumentieren dagegen, jeder tote Drogenhändler sei ein Problem weniger und fordern gar mehr Härte beim Einsatz der Polizei in den Favelas Brasiliens. Und im Kino applaudiert die brasilianische Mittelschicht, wenn per Folter aus den Verbrechern Informationen gepresst und diese dann später abgeknallt werden. Dass bei den Kämpfen zwischen Drogenbanden und Polizei auch immer wieder Unschuldige umkommen, seien die Kollateralschäden eines Konflikts, den man mit genug Polizei, vor allem mehr Elitesoldaten, schon in den Griff bekommen werde. Angesichts der jahrzehntelang bestehenden Probleme, bei stetig wachsender Polizeimenge, darf diese Einschätzung bezweifelt werden.</p>

<p><img alt="topa3.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/topa3.jpg" width="304" height="405" /></p>

<p>Bei der Diskussion um den überaus erfolgreichen Film, der natürlich mit „City of God“ verglichen wird, vermischen sich ästhetische Kritik am Film und politische Kritik an der Situation in Brasilien. Da ist die Diskrepanz zwischen idealistischer Staatstheorie der brasilianischen Eliten und der lebensgefährlichen Polizeiarbeit der Eliteeinheit BOPE. Da ist die Frage nach den Ursachen des Drogenhandels und der Gewalt, zu der die Mittelschichten durch Konsum von Drogen ihren Beitrag leisten. Und schließlich nach der Kooperation und Verflechtung beider Seiten, Polizei und Drogenmafia, durch Korruption und Waffenhandel. </p>

<p>Dem Film gelingt es - bei aller Kritik an der positiven Darstellung von Folter als Mittel der Polizeiarbeit - die seit Jahrzehnten selbstverständlichen Fronten zu verwischen: der Dualismus Reich gegen Arm, Polizei gegen Favela, Gut gegen Böse wird aufgeweicht. Alle Beteiligten sind in ein tödliches Spiel aus Abhängigkeiten, Unrecht und Schuld verwickelt. Rachemorde, Gewalt, Erpressung werden auf beiden Seiten eingesetzt, der Zustand nutzt offenbar noch zuvielen und schadet nur jenen, die keine Lobby haben - ansonsten hätte irgendeine Regierung sich des Problems einmal ernsthaft angenommen. Am Ende des Films, haben sich folgerichtig auch alle schuldig gemacht: am meisten leider diejenigen, die zunächst die besten Absichten hatten.</p>

<p>Ob <em>Tropa de Elite</em> in Europa mehr sein kann, als ein „Copfilm“ mit schicken Bildern, irgendwo im Kielwasser von <em>City of God</em> bleibt abzuwarten. Zu fremd sind die Probleme hier und im Gegensatz <em>zu City of God</em> fehlt <em>Tropa</em> die ganz gelungene Ästhetik und vor allem eine Identifikationsfigur wie der Fotograf Buscapé in City of God. Den Goldenen Bären hat er jetzt trotzdem bekommen.</p>]]>
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<title>Das Schaulaufen....</title>
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<modified>2008-02-16T17:29:45Z</modified>
<issued>2008-02-16T17:27:12Z</issued>
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<summary type="text/plain"> (Quelle: Berlinale) ...auf dem roten Teppich hat begonnen. In einer halben Stunde werden dann die Bären vergeben. Wir werden berichten....</summary>
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<dc:subject>Berlinale 2008</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img alt="red_carpet_fin.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/red_carpet_fin.jpg" width="345" height="225" /><br />
<em>(Quelle: Berlinale)</em></p>

<p>...auf dem roten Teppich hat begonnen. In einer halben Stunde werden dann die Bären vergeben. Wir werden berichten.</p>]]>

</content>
</entry>
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<title>Preise der &quot;Unabhängigen&quot; Jurys</title>
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<modified>2008-02-17T15:49:53Z</modified>
<issued>2008-02-16T13:21:43Z</issued>
<id>tag:www.festivalblog.com,2008://4.819</id>
<created>2008-02-16T13:21:43Z</created>
<summary type="text/plain">Jedes Jahr, am Samstag kurz vor Ende der Berlinale, werden im familären Kreis die Preise der unabhängigen Jurys vergeben. In vielen Jahren waren sie auch wegweisend für die Vergabe der Bären am Abend des gleichen Tages. Dieses Jahr gingen die...</summary>
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<dc:subject>Preise</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Jedes Jahr, am Samstag kurz vor Ende der Berlinale, werden im familären Kreis die Preise der unabhängigen Jurys vergeben. In vielen Jahren waren sie auch wegweisend für die Vergabe der Bären am Abend des gleichen Tages. Dieses Jahr gingen die Preise u.a . an: </p>]]>
<![CDATA[<h4>Preise der ökumenischen Jury - Wettbewerb</h4>

<p><img src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/longtemp.jpg" /></p>

<p><b><a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/il_y_a_longtemp.php5">Il y a longtemps que je t'aime...</a></b> von Phillippe Claudel</p>

<p><br />
<h4>Preise der ökumenischen Jury - Panorama</h4></p>

<p><b>Boy A</b> von John Crowley </p>

<p><br />
<h4>Preise der ökumenischen Jury - Forum</h4></p>

<p><b>Corridor 8</b> von Boris Despodv</p>

<p><br />
<h4>Manfred Salzgeber Preis</h4></p>

<p><img src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/megane.jpg" /></p>

<p><b><a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/megane_glasses.php5">Megane</a></b> von Naoko Ogigami</p>

<p><br />
<h4>Dialogue en Perspektive</h4></p>

<p><br />
<img src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/Drifter1.jpg" /></p>

<p><a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/drifter_von_seb.php5#more">Drifter</a> von <a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/festivalblogint.php5#more">Sebastian Heidinger</a><br />
<br /><br />
<br /><br />
<h4>Leserpreis Berliner Morgenpost</h4></p>

<p><br />
<img src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/longtemp.jpg" /><br />
<b><a href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/il_y_a_longtemp.php5">Il y a longtemps que je t'aime...</a></b> von Phillippe Claudel</p>

<p><br /><br />
<br /></p>

<h4>Tagesspiegel</h4>

<p><b>Good Man Dog</b> von Singing Chen</p>]]>
</content>
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<title>Panorama Publikumspreis</title>
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<modified>2008-02-16T13:19:33Z</modified>
<issued>2008-02-16T12:49:42Z</issued>
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<summary type="text/plain">383</summary>
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<dc:subject>Panorama</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Jenseits von Filmkritik und Jury Diskussionen hat jedes Jahr im Panorama das Publikum das Wort. Es ist schon bemerkenswert, wie vor jeder Vorstellung im Panorama u.a. von Sektionsleiter Wieland Speck die Zuschauer animiert werden, die Stimmkarten auszufüllen. Die prämierten Filme sind immer sehenswert und oft zeigte das Publikum mehr Kompetenz als prominent besetzte Jurys. Letztes Jahr hat Lucy Walkes "<a href="http://www.festivalblog.com/archives/2007/02/bergsteiger_der.php5">Blindsight</a>" gewonnen. Dieses Jahr war die israelisch-deutsch-französische Co-produktion "Lemon Tree" am beliebtesten.</p>]]>
<![CDATA[<p><img alt="lemon_tree_.jpg" src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/lemon_tree_.jpg" /></p>

<p>Namensgebend für den Film sind die Zitronenbäume von Salma Zidane, die in einem kleinen Palästinenserdorf in der Westbank lebt. Während für Samla Zidane die Bäume ihre gesamte Familiengeschichte repräsentieren, sind sie für die Personenschützer des israelischen Verteidigungsminister, der nebenan ein Haus baut, ein Sicherheitsrisiko. Sie wollen die Bäume abholzen. Doch Samla Zidane gibt sich nicht geschlagen und kämpft für die Bäume vor Gericht. </p>

<p>Salma Zindane wird von Hiam Abbass gespielt, die dem westlichen Publikum insbesondere durch "<a href="http://www.festivalblog.com/archives/2005/02/wettbewerb_para.php5">Paradise Now</a>" bekannt geworden ist. Letztes Jahr war sie Mitglied der Internationalen Jury.<br />
</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Bärenrätsel</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.festivalblog.com/archives/2008/02/barenratsel.php5" />
<modified>2008-02-16T15:35:22Z</modified>
<issued>2008-02-16T12:20:00Z</issued>
<id>tag:www.festivalblog.com,2008://4.813</id>
<created>2008-02-16T12:20:00Z</created>
<summary type="text/plain"> Da der Film Knut und seine Freunde nicht für den Berlinale Wettbewerb aktzeptiert wurde, ist ein Bär bereits aus dem Rennen. An wen werden aber die restlichen Bären vergeben? Was sind eure Tips?...</summary>
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<name>andreas</name>
<url>http://www.festivalblog.com/about/autoren.html#andreas</url>
<email>andreas.tai@festivalblog.com</email>
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<dc:subject>Preise</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.festivalblog.com/">
<![CDATA[<p><img src="http://www.festivalblog.com/images/berlinale_2007/baeren_vergabe.jpg" /></p>

<p>Da der Film <a href="http://www.farbfilm-verleih.de/filme/knut.html">Knut und seine Freunde</a> nicht für den Berlinale Wettbewerb aktzeptiert wurde, ist ein Bär bereits aus dem Rennen. An wen werden aber die restlichen Bären vergeben? Was sind eure Tips?</p>]]>
<![CDATA[<p>Tips siehe unten:</p>]]>
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