FUKUOKA von Zhang Lu (Berlinale 2019)

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In unseren Vorstellungen folgen Raum und Zeit nicht Distanz und Sequenz. Sie fallen zusammen, auseinander und ordnen sich dann wieder selbst. "Letztes Jahr war ich in Fukuoka. Es kommt mir sehr lange her vor" sagt Zhang Lu nach dem Film. "Dagegen fühlt sich der Besuch von vor 10 Jahren noch ganz frisch an."

Vor 28 Jahren haben sich die Wege der ehemaligen Freunde Hae-hyo und Jea-moon getrennt. Nun führt die junge So-dam die beiden in der japanischen Stadt Fukuoka wieder zusammen.

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Was Hae-hyo und Jea-moon trennte, verbindet sie nun auch wieder: die Liebe zur einstigen Studienfreundin Soon-yi.

Gemeinsam mit Hae-hyo, Jea-moon und So-Dam ziehen wir durch die Straßen Fukuokas, trinken mit ihnen an der Bar und reiben uns wie sie die Augen, wenn wieder etwas Geheimnisvolles passiert. Liebe ist ein Geist, der die Zeit überdauert - insbesondere, wenn die Liebe plötzlich endet und sich nicht entfalten konnte. Sie ist weiterhin lebendig und gefühlt. Aber als etwas Vorgestelltes wechselt sie traumhaft ihre physikalische Entsprechung in der Welt.

FUKUOKA ist eine schöne, koreanisch-japanische Variante einer Mé·nage-à-trois. Zhang Lu erzählt die Geschichte empathisch, leicht, mit viel Augenzwinkern und meistert dabei gekonnt die Verschiebung von Raum und Zeit.

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Titel

Orignaltitel

Fukuoka

Credits

Regisseur

Zhang Lu

Schauspieler

Kwon Hae-hyo

Yoon Jea-moon

Park So-dam

Yamamoto Yuki

Land

Flagge Republik KoreaRepublik Korea

Jahr

2019

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