Forum: "La Prisionera" von A. Moguillansky & F. Villanueva

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Meisterleistung!
Ein Film, der es schafft, 75 Minuten von Nichts zu handeln. Gar nichts. Als nach der Hälfte nicht klar war, um wen es geht, was die Figuren wollen, wer eigentlich beim wem wohnt und mit wem zusammen ist oder war oder sein will und wo eigentlich das Problem ist, dachte ich: Klasse, die machen es spannend, am Ende werden die Fäden zusammengeflochten. Falsch gedacht. Es waren schöne Bilder aus Buenos Aires, hübsche junge Menschen, die alle irgendwie mit Musik zu tun hatten und in grandiosen Altbauapartements wohnen. Zwei Frauen, ein Mann laufen rum, reden über ein Beethoven Thema und eine gestohlene Uhr. Tja. Das ganze wird in zwei Teilen erzählt, von denen man nicht sagen kann, warum der Erste, der Erste ist und nicht einfach der Zweite. Ist nämlich egal.

Ein echter Debutfilm von der Filmhochschule, bei dem die Regisseure sicher was gelernt haben. Nur dass wir daraus nichts lernen. Und auch nichts mitnehmen. Aber möglicherweise war das auch nicht der Anspruch.

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Credits


Orginaltitel:La Prisionera
Argentinien, 2006
Regisseur:Alejo Moguillansky, Fermín Villanueva
Schauspieler:Lola Arias, Gabriel Barredo, Mariana Chaud, Agustín Guemes, Gabriel Lima, Florencia Schapiro
Dauer:75

Festival

56. Internationale Filmfestspiele Berlin

Sektion:Forum